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Kugeln fliegen durch die Altstadt

Wird für Wasserburg an den Start gehen: Lokalmatador Robert Dippl.

Wasserburg – Die Planungen für die Neuauflage des Wasserburger Altstadt-Springens in der Herrengasse laufen auf Hochtouren.

Bei der diesjährigen Veranstaltung setzt die Leichtathletik-Abteilung auf Bewährtes, jedoch gibt es auch eine große Neuerung: Neben dem Stabhochspringen soll auch ein Wettkampf im Kugelstoßen durchgeführt werden.

Es war ein voller Erfolg, das erste Altstadt-Springen, dass die Leichtathletik-Abteilung des TSV Wasserburg im Mai letzten Jahres in der Herrengasse durchgeführt hat. Grundsätzlich wollten die Organisatoren bei ihrem Konzept bleiben, doch jetzt gibt’s ein Schmankerl obendrauf: Neben den Stabhochspringern werden in diesem Jahr auch die Kugelstoßer um die besten Weiten wetteifern. Die besten Herren stoßen mit einer 7,25 Kilogramm schweren Kugel um die 19 Meter. Das Sportgerät wird aus einem mobilen Ring, der aus der Zusammenarbeit mit den Beschäftigten der Förderstätte in Attl und einigen Athleten des Vereins entstanden ist, gestoßen (siehe Kasten).

Einige der besten Athleten aus Deutschland und Österreich am Start

Die komplette Anlage für das Kugelstoßen misst mit Sektor und Fangnetz etwa 24 Meter in der Länge. „Es wird – wie auch im Stabhochsprung – einen offiziellen Wettkampf geben“, erklärt Organisator Willy Atzenberger. „In den Wurfdisziplinen gehört Deutschland gesehen zu den besten Nationen. Für diesen zusätzlichen Wettbewerb haben wir bereits Zusagen von einigen der besten Kugelstoßern Deutschlands“.

Allen voran wird im Hauptwettkampf der Lokalmatador Robert Dippl an den Start gehen und sogar um den Sieg mitkämpfen können. Außerdem wird eines der erfolgreichsten Wurf-Teams der letzten Jahre erwartet: Das Team aus München Ost kann mit einigen internationalen und nationalen Titeln aufwarten, unter anderem mit dem deutschen Meister der M15, er stellte im letzten Jahr einen neuen bayerischen Rekord mit einer Weite von 19,57 Metern auf. „Natürlich kommt auch die Wasserburger Jugend nicht zu kurz. Es werden alle unserer Werfer an den Start gehen und der Konkurrenz richtig einheizen“, hofft Atzenberger.

Im Stabhochsprungwettkampf werden wieder einige der besten Athleten aus Deutschland und Österreich dabei sein. Im Hauptwettkampf versuchen die Organisatoren zudem, einige Sportler aus der Slowakei und Italien nach Wasserburg holen. In der Jugend wird auf die Basis gesetzt: hier gehen vor allem heimische Athleten an den Start. Dazu wird auch dieses Jahr wieder Bayerns Stabhochsprung-Elite einen Kaderlehrgang über das komplette Wochenende in der Stadt abhalten. Um den Athleten noch eine bessere Basis bieten zu können, wird der Anlaufsteg um vier Meter erweitert. Dies setzt das Unternehmen Huber & Sohn aus Bachmehring um. Auch die medizinische Versorgung aller Sportler ist durch den Sportarzt Sebastian Sinz und Physiotherapeut Jens-Peter Brichta gesichert. Beide sind zurzeit im Auftrag des Deutschen Skiverbands (DSV) im Wintersport unterwegs.

Zeitplan: Der Wettkampftag am Samstag, 11. Mai, beginnt um 10 Uhr. Der Startschuss für den Hauptwettkampf ist um 16 Uhr.

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