Kritik an den Corona-Maßnahmen: „Offenes Mikrofon“ am Samstag

Wasserburg – Zum zweiten Mal findet „Bürger im Dialog – Pandemie ohne Ende?

Für Freiheit und Frieden“ am Wasserburger Marienplatz statt. Termin für das „offene Mikrofon“ ist Samstag, 21. November, um 13 Uhr. Anmelder der Kundgebung ist wieder Franz Stemmer aus Haag. Der Unternehmer ist selbst durch die Corona-Maßnahmen betroffen, wie er auf Nachfrage der Wasserburger Zeitung sagt. Ihm fehle es an einem politischen Diskurs, an einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Corona-Beschränkungen. „Das ist ein Beweggrund, warum ich das mache.“ Auch konträre Meinungen seien willkommen. „Toleranz bedeutet, kritische Positionen aushalten zu können, auch von ,der anderen Seite‘ und fair zu bleiben“, so der Haager. Sonst könne kein Dialog stattfinden. Stemmer setze eigenen Angaben zufolge auf diplomatische Worte statt auf Polemik und Provokation. Vergangenen Samstag hatte er einer Maskenbefürworterin, die Pfiffe erntete, applaudiert. „Nicht, weil ich ihre Sicht teile, sondern weil Courage dazu gehört, ans Mikrofon zu treten und unter Andersdenkenden seine Meinung zu vertreten.“ Die Demo sei für 200 Personen angemeldet. Einen Aufzug werde es diesmal nicht geben. Die Abstands- und Maskengebote sind einzuhalten. kla

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