„Segen so wichtig wie Benzin“

Kreisstraße MÜ44 bei Unterreit jetzt überpünktlich freigegeben

Pfarrer Ulrich Bednara spendete den Segen für den neuen Straßenabschnitt.
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Pfarrer Ulrich Bednara spendete den Segen für den neuen Straßenabschnitt.
  • vonMarianne Fill
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Überpünktlich konnte der Teilausbau der Kreisstraße bei Unterreit abgeschlossen werden. Statt der veranschlagten 3,5 Monate dauerten die Bauarbeiten für den Ausbau nur 2 Monate.

Unterreit – „Pfarrers Segen so wichtig ist so wichtig wie Benzin“, erklärte Bürgermeister Christian Seidl aus Unterreit bei der Einweihung des neugebauten Teilstücks der Kreisstraße MÜ 44. Überpünktlich konnte der Teilausbau bei Unterreit abgeschlossen werden (wir berichteten). Statt der veranschlagten dreieinhalb Monate dauerten die Bauarbeiten für den Ausbau nur zwei Monate.

Zur offiziellen Verkehrsfreigabe des neuen Teilstücks von der Einmündung der Staatsstraße 2092 bis zur Landkreisgrenze Rosenheim trafen sich die Vertreter des Landkreises, der Baufirma, des Planungsbüros, der Polizei sowie der Gemeinde und Pfarrei auf der „neuen Straße“ am Sportplatz in Unterreit.

Als stellvertretende Landrätin gab Ilse Preisinger-Sontag einen kurzen Einblick in die erfolgten Arbeiten. Bewundernswert, so Preisinger-Sontag, seien vor allem der vollzogene Voll- und Teilausbau mit den jetzt abgeschlossenen Arbeiten seit dem Spatenstich vor zwei Monaten, und dies trotz Corona. Gerade rechtzeitig vor Einbruch der kalten und dunklen Jahreszeit erfolgt jetzt die Freigabe.

Der Landkreis entschied sich für die große Baumaßnahme, es sollte kein „Fleckerlteppich“ entstehen, so die stellvertretende Landrätin. Für die jetzt rund sechs Meter breite und einen Kilometer lange Teilstrecke der Kreisstraße wurden 700.000 Euro an Kosten veranschlagt, die auch eingehalten werden können. Der Freistaat Bayern gewährt dazu einen Zuschuss von 270.000 Euro.

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Als wichtige Verbindungsstraße zwischen den Landkreisen Mühldorf und Rosenheim stehe mit dem Ausbau Sicherheit an erster Stelle.

Preisinger-Sontag dankte besonders der Baufirma Swietelsky, dem Planungsbüro Behringer & Partner sowie den Grundanliegern für den reibungslosen Grunderwerb, es gab nicht das geringste Problem. Abschließend wünschte sie allen Unterreitern und Reisenden allzeit gute Fahrt.

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Bürgermeister Christian Seidl dankte allen Nachbarn für das Verständnis während der Bauarbeiten und dem Landratsamt für die gute Zusammenarbeit. Er dankte auch Pfarrer Ulrich Bednara für den kirchlichen Segen.

Pfarrer Bednara selbst war der Meinung, dass Verkehrseinrichtungen helfen unser Leben zu gestalten. Besonders sind aber auch gut ausgebaute Straßen dafür da, rasche Hilfe bei Gefahren und Nöten zu gewährleisten. Nach dem kirchlichen Segen wurde mit dem Durchschneiden eines Bandes der Verkehr freigegeben.

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