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Kreissägenkonzert und Schokopenis: Nachruf auf den Provokator C.A. Wasserburger – Vernissage im Ganserhaus

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  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Die Leiter im Obergeschoß des Ganserhauses in Wasserburg verrät: Hier wird gearbeitet.

Und zwar an der Ausstellung „Hinterlassenschaft“ über C.A. Wasserburger. Der egozentrische Künstler, der in Wörth bei Au am Inn lebte und mit bürgerlichem Namen Alexander Hatzl hieß, prägte den Satz „Kunst ist - oder auch nicht. Kunst muss man sich denken.“ Auf seiner Visitenkarte stand „Provokator“.

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Seine Tochter Silvia Hatzl, die auch bei Au lebt, und Katrin Meindl, Zweite Vorsitzende des AK68, konzipieren die Ausstellung, die ein Nachruf auf das Leben des vielschichtigen und eigensinnigen Künstlers ist.

Nacktheit, Sexualität und Auseinandersetzung mit Gott

Eine klassische Retrospektive in chronologischer Abfolge wird das nicht. Auch wenn das Gezeigte bei Hatzls Tod endet. Der Mann war Mitbegründer des AK68 und hatte sich nochmal einen richtigen Aufreger für das Ausstellungsleben gewünscht. „So wie früher. Mit Nacktheit, der Natürlichkeit in der Sexualität, der Auseinandersetzung mit Gott, Raum und Zeit“, erklärt Winkler. Den Wunsch will sie ihm gemeinsam mit Silvia Hatzl erfüllen.

Vernissage am 28. September

Die Vernissage am Samstag, 28. September, beginnt um 17.30 Uhr mit einer Prozession von der Plätte am Skulpturenweg zum Marienplatz, wo um 18 Uhr ein Konzert mit Percussion und Kreissäge stattfindet. Um 19 Uhr eröffnet Meindl den Blick auf einen Mann, der das Leben und die Frauen liebte, glücklich und zugleich depressiv war und den Abguss seines Penis in Schokoladenform hinterließ. „Ich denke, das kriegen wir hin für ihn, das mit dem Aufreger“, sind die Frauen überzeugt (siehe Kultur in der Region). Klemm

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