FÖRDERUNG FÜR KÜNSTLER

Der Konzertsommer kommt bestimmt: Kulturverein Ramsau sucht Stuhlpaten

Der Sommer kommt bestimmt – der Förderverein des „Kulturladen Ramsau“ hofft auf Paten, die die Anschaffung von weiteren Stühlen sponsern.
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Der Sommer kommt bestimmt – der Förderverein des „Kulturladen Ramsau“ hofft auf Paten, die die Anschaffung von weiteren Stühlen sponsern.

In dieser kulturell trostlosen Zeit denkt Matthias N. Kurzmaier, Vorstand des „Kulturladen Ramsau e.V.“, gern an den Sommer zurück, als der Kulturverein in Fichters Biergarten eine Reihe an Freiluftkonzerten veranstaltete. Die soll es auch 2021 geben, nur die Plätze reichen nicht aus. Doch es gibt eine Idee.

Reichertsheim – Eine wunderbare Stimmung war es, als etwa Claudia Koreck oder Wally Warning die Sommerabendluft mit ihren Klängen füllten, finden die Mitglieder des Fördervereins. Nicht nur die Konzertbesucher kamen in den Genuss, in ganz Ramsau konnte man die Musik hören.

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Dennoch gab es keine Beschwerden von Anwohnern, vielmehr wurde es zu einem netten Ritual, dass Anwohner Freunde zum Grillen einluden, um im eigenen Garten den Konzerten zu lauschen, berichtet Kurzmaier.

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„Wie aus einer anderen Welt“ klinge diese Beschreibung in Zeiten des Lockdowns. Der Kulturverein sei aber guter Hoffnung, kommenden Sommer wieder Freiluftkonzerte veranstalten zu können. „Wir planen ein buntes Programm an hochwertigen Konzerten und sind schon mit den entsprechenden Künstlern in Kontakt“, sagt Christian Wimmer, der für die Programmgestaltung zuständig ist.

Freunde des Hauses wie Pam Pam Ida und Dreiviertelblut sind auf jeden Fall wieder dabei, Monika Drasch und die Well Brüder haben ihr Kommen zugesagt.

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Nur ein praktisches Problem hat der Verein: Es gibt zu wenig Stühle in Fichters Bio-Biergarten, damit alle Konzertbesucher Platz nehmen können. Die Bestuhlung aus der vergangenen Saison war eine Leihgabe eines Förderers, für die kommende Biergartensaison möchte sich der Verein aber eine eigene Bestuhlung anschaffen.

Solidarität mit den Künstlern

Weil die Konzerte im vergangenen Jahr als Solidaritätskonzerte den Künstlern gegenüber durchgeführt und alle Einnahmen direkt als Gage weitergegeben wurden, hat der Verein keine Rücklagen, um sich eine Bestuhlung anzuschaffen.

Aufruf gestartet

Deshalb wurde einen Aufruf für „Stuhlpaten“ gestartet. „Wir planen die Anschaffung von etwa 150 Stühlen, die Kosten liegen bei etwa 50 bis 150 Euro pro Stuhl“, erklärt Kurzmaier. Einige treue Stammgäste haben bereits gespendet, noch ist aber nicht genug Geld zusammen gekommen. (re)

Wer spenden möchte, informiert sich auf www.fichters.bio.

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