Drei Fragen an: Stadtkämmerer konrad Doser

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Kommt in Wasserburg jetzt alles zum Erliegen? Nein.

Denn viele Dinge laufen bereits. Und die laufen auch weiter. Manche Dinge kann die Verwaltung nicht stoppen, selbst wenn die Ausschreibung noch nicht raus ist. Die Erschließung des neuen Baugebietes an der Schmiedwiese gehört dazu. Da Planungen und Bau von Straße, Kanal und so weiter zu stoppen, ist unsinnig. Schließlich nimmt die Stadt durch den Verkauf der Grundstücke einiges Geld ein.

Wie sehr machen sich die zum Teil riesigen Investitionen großer Gewerbesteuerzahler bemerkbar?

Gar nicht so sehr. Investitionen werden im Regelfall über Jahrzehnte hinweg abgeschrieben und nur die jährliche Abschreibungssumme macht sich steuermindernd bemerkbar. Das ist gar nicht so gravierend.

Wie sieht es voraussichtlich in Zukunft aus?

Eine riesengroße Verbesserung sehe ich nicht. Ich gehe davon aus, dass wir uns bei acht bis neun Millionen Euro Gewerbesteuer einpendeln. Das wäre kein Drama, damit kann man wirtschaften. Die Investitionen müssten in kleinere Häppchen eingeteilt werden und laufende Folgekosten müssen noch mehr beachtet werden. syl

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