Kommt Wasserburg mit einem blauem Auge aus der Krise?

Die Kasse ist in Wasserburg – noch – gut gefüllt. Die Stadt ist quasi schuldenfrei – gute Basis für die Folgen der Corona-Krise. DPA

Wasserburg – Viele Kommunen rechnen aufgrund der Wirtschaftskrise als Folge der Corona-Pandemie mit hohen Gewerbesteuerausfüllen und finanziellen Problemen.

Wasserburg könnte mit einem blauen Auge davonkommen, deutete sich im Stadtrat an. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) betonte: „Wir sehen momentan keine Veranlassung für eine Haushaltssperre.“ Bei den Top Fünf der großen Gewerbesteuerzahler im Stadtbereich seien vermutlich keine großen Einbrüche zu erwarten, so eine vorsichtige Einschätzung der Lage von Kölbl. Zuversicht gibt auch das gute Rechnungsergebnis 2019: Die Stadt ging laut Kämmerer Konrad Doser mit einer Rücklage in Höhe von 10,3 Millionen Euro in das Corona-Jahr, die Schulden betragen nur 5,6 Millionen Euro. Wasserburg ist also quasi schuldenfrei. duc

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