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Gemeinderat nicht begeistert

Auf der Suche nach besserem Empfang: Kommt ein Mobilfunkmast nach Hebertsham?

In dieser Sichtachse könnte der Mobilfunkmast entstehen.
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In dieser Sichtachse könnte der Mobilfunkmast entstehen.

Alle wollen überall mit dem Handy ins Netz, aber keinen Masten in Sichtweite der eigenen Haustüre. So könnte man die Stimmung landab und landauf beschreiben. In Eiselfing ist jetzt ein möglicher Standort im Gespräch. Doch im Gemeinderat löste der Vorschlag keine Begeisterung aus.

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing – Auch an der Gemeindegrenze zwischen Amerang und Eiselfing wird eine störungsfreie Netzabdeckung gefordert, die dafür notwendige Mobilfunkeinrichtung im Bereich von Evenhausen vehement abgelehnt. Nun hat ein Mobilfunkunternehmen aus dem Landkreis Traunstein im Auftrag der Telefonica Germany GmbH ein kleines Grundstück direkt neben der B 304 am Wald in Richtung Kirchensur nach der Einfahrt nach Hebertsham entdeckt, das im Besitz der Gemeinde Eiselfing ist.

Im Zuge der Stadtortsuche für einen Mobilfunkmasten mit bis zum 50 Metern Höhe sei der Firma das genannte Grundstück „ins Auge gefallen“, wie aus ihrem Schreiben an die Gemeinde hervorgeht. „Vorbehaltlich der baulichen und funktechnischen Prüfung, dürfen wir ihnen eine Miete in Höhe von 3.000 Euro netto im Jahr bieten“, heißt es in dem Schreiben weiter. Entsprechende Beispielfotos zur besseren Ansicht wurden beigelegt.

Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) stellte dazu im Gemeinderat fest, dass die Gemeinde derzeit ohnehin bereits ein Fachbüro mit einem Mobilfunk-Standortgutachten beauftragt hat. Dorthin wird das eingegangene Schreiben mit dem Angebot zur Bewertung jetzt weiter gegeben.

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In der Beratung selber lösten die beispielhaften Ansichtsfotos bei manchen Mitgliedern im Gemeinderat nicht gerade große Begeisterung aus. „Aber Zweckbauten werden halt nicht für einen Schönheitswettbewerb gebaut“ war da dann trotzdem die Meinung.

Nutzung für alle Netzanbieter

Peter Oberhuber (CSU) wies jedoch auf die Berücksichtigung der Nähe zum angrenzenden mit der dort wachsenden und lebenden Fauna und Flora hin. Und Georg Lichtmannegger (UWE) wollte vom Bürgermeister noch wissen, ob auch die Installierung von 5G auf dem Masten vorgesehen sei. „Der Masten wird von allen Netzanbietern genützt werden können“ informierte Georg Reinthaler in seiner Antwort. Was für Michael Maier (CSU) auch recht wichtig war, „denn wir wollen das so und das soll auch abgeklärt sein“.

Da es sich bei diesem Tagesordnungspunkt nur um eine Sachstandinformation handelte, war kein Beschluss dazu notwendig.

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