Zu kleines Feuerwehrhaus verursacht Schaden

Das alte Gerätehaus ist nicht mehr zeitgemäß und soll bald ersetzt werden.
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Das alte Gerätehaus ist nicht mehr zeitgemäß und soll bald ersetzt werden.

St. Wolfgang – Bevor die St. Wolfganger Hauptfeuerwehr ausrücken kann, wird es schon am Gerätehaus gefährlich.

Kommandant und Gemeinde-Feuerwehrreferent Florian Axenböck berichtete im Gemeinderat, vor ein paar Wochen sei man beim Ausrücken zum Noteinsatz „knapp“ an einem Personenunfall am Gerätehaus vorbeigeschrammt und es entstand „nur Sachschaden“.

Das Gerätehaus sei heute nicht mehr zeitgemäß, zu klein für die Einsatzfahrzeuge und nicht mehr zweckmäßig, beschrieb Axenböck (FW). Teile der Ausrüstung seien bereits ausgelagert und im Bereich der dritten Ausfahrten stehen zwei Fahrzeuge hintereinander. Der Kommandant wolle mit der „Erneuerung“ eines bereits gestellten Antrags, den neuen Gemeinderat über den dringlichen Handlungsbedarf ein neues Gerätehaus zu errichten, informieren. Damit seien dann „alle auf dem aktuellen Wissensstand“. Im alten Gemeinderat sei die pressante Thematik bekannt gewesen und mehrfach diskutiert worden. Ein neues Gerätehaus wird wohl an anderer Stelle geplant werden müssen, die aber bis heute nicht gefunden ist.

Der Feuerwehrreferent schilderte, dass es bei der Ausfahrt der Fahrzeuge zu gefährlichen Situationen komme, wenn etwa ankommende Einsatzkräfte ins Gerätehaus wollen oder noch schnell quer zu den Ausfahrttoren kreuzen. Die Fahrzeughalle ist zwar über einen seitlichen Gebäudeeingang erreichbar, da müssen die Leute im Haus aber erst über eine Treppe nach unten laufen.

Auch das Anlegen der Ausrüstungen sei nicht ungefährlich, die entlang der Seitenwände in der Fahrzeughalle platziert sind. Wer sich dort für den Einsatz um zieht, ist nur wenige Zentimeter von den Einsatzfahrzeugen entfernt. Der frühere Feuerwehrreferent Werner Axenböck meinte (CSU), wenn man da etwa sein Bein nach hinten herausstrecke, könnte der Fuß vom Einsatzfahrzeug überrollte werden, „wennst ned aufpasst“.

Man hoffe bei der Wehr, dass „ned no was passiert“, betonte Florian Axenböck. Er forderte im Gemeinderat: „Das Anliegen der Feuerwehr sollte zeitnah verfolgt werden.“ hew

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