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Die ersten Krippenkinder sind da

Kleine Ramerberger beziehen das Untergeschoss im Gemeindehaus

Simone Tischer (hinten links im Bild) freut sich, dass die ersten Kinder in die Ramerberger Krippe eingezogen sind.
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Einrichtungsleiterin Simone Tischer (hinten links im Bild) freut sich, dass die ersten Kinder in die Ramerberger Krippe eingezogen sind.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Die Kinderkrippe ist in das Ramerberger Gemeindehaus eingezogen: Sechs Kinder unter drei Jahren werden hier bereits betreut, doch damit nicht genug.

Von Thomas Kirchgraber

Ramerberg - Das Gemeindehaus Ramerberg beherbergt seit diesem Monat eine Kinderkrippe unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Rosenheim zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. In drei Räumen im Untergeschoß des Gemeindehauses sind ein Gruppenraum sowie ein Ruheraum und ein Personalzimmer eingerichtet worden. Die Kinder werden Montag bis Freitag zwischen 7 und 14 Uhr betreut.

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Die derzeit sechs Krippenkinder werden von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut. Weitere Kinder sind bereits angemeldet und werden ab Januar 2023 aufgenommen. Zeitgleich wird auch eine weitere Erzieherin ab Januar 2023 das Krippenteam unterstützen. Somit kann die Krippengruppe auf zwölf Kinder aufgestockt werden.

Um den Bedarf einer Kinderkrippe in Ramerberg zu ermitteln, wurde eine Umfrage in der Gemeinde gestartet. Im Frühjahr 2022 meldeten insgesamt 16 Familien aus Ramerberg sowie drei Familien aus angrenzenden Gemeinden ihren Bedarf an. Eine Unterbringung der Kleinkinder war im Haus des AWO Kindergarten Ramerberg aus baulichen und aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich, da die Betriebserlaubnis der Einrichtung nur für Kinder über drei Jahren gilt. Der für September vorhergesehene Start ließ sich durch die Personalsuche nicht rechtzeitig realisieren, umso mehr freute sich das Team, jetzt qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal gefunden zu haben. So fand die Ramerberger Kinderkrippe „Sternschnuppen“ erst in diesem Monat mit einem Eröffnungstreffen von Betreuerinnen, Kindern und Eltern in den neu eingerichteten Räumen statt.

Um den Gruppenraum für eine öffentliche Einrichtung tauglich zu machen, musste ein Fenster zu einer Fluchttüre umgebaut werden, da zwingend zwei Fluchtwege nötig sind, um etwa bei einem Brand die Kinder schnellstmöglich evakuieren zu können.

Mit einem Kostenaufwand von rund 24.000 Euro wurden sanitäre Anlagen kleinkindgerecht eingerichtet, eine wasserdichte Fluchttür gebaut, sowie an sämtlichen Türen Klemmschutz angebracht. Es wurde außerdem ein Teppichboden im Ruheraum, Teppiche für den Gruppenraum und Rauchmelder angeschafft. Im Frühjahr entsteht im Außenbereich des Gemeindehauses ein kleiner Spielplatz. Einrichtungsleiterin Simone Tischer: „Wir sind dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Träger rundherum gut aufgestellt und wir freuen uns auf weitere Anmeldungen und ein gutes Miteinander.“

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