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Festliche Einführung im Gottesdienst

Pfarrer Mario Friedl hat in Schnaitsee das Versprechen der Priesterweihe erneuert: „Ich bin bereit“

Kirchenpflegerin Elisabeth Heiß hieß den neuen Pfarrer in Schnaitsee willkommen.
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Kirchenpflegerin Elisabeth Heiß hieß den neuen Pfarrer in Schnaitsee willkommen.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Am Wahlsonntag hat auch Pfarrer Mario Friedl seine Wahl getroffen. „Seine Wahl für den Schnaitseer Pfarrverband“ sagte Dekan Klaus Vogl bei der Amtseinführung des neuen Pfarrers in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“.

Schnaitsee – „Pfarrer Friedl ist bei euch, um euch beizustehen, Christ zu sein. Mein Wunsch für dich lieber Mario ist es, dass ihr in Schnaitsee schafft, dass es um Erlösung geht und um keine Ich-Lösung.“ Am Kirchenportal übergab Dekan Vogl symbolisch den Schlüssel für das Gotteshaus an den neuen Pfarrer.

Sichtlich wohl fühlte sich Pfarrer Mario Friedl beim Stehempfang nach dem Gottesdienst.

Versprechen der Priestweihe erneuert

Die Ernennungsurkunde für die drei Pfarreien Schnaitsee, St. Leonhard und Waldhausen, ausgestellt von Reinhard Kardinal Marx, wurde von Diakon Konrad Maier verlesen.

Darin wurden auch die Aufgaben des neuen Leiters des Pfarrverbands explizit beschrieben: „Der Pfarrer muss den ihm anvertrauten Pfarrverband leiten. Er muss um die Seelsorge bemüht sein. Er hat Sorge zu tragen für die Verkündigung des Evangeliums. Ihm ist der Dienst an den Armen und Notleidenden, an Kranken und Sterbenden aufgetragen.“

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Dekan Vogl nahm dem neuen Pfarrer das Versprechen ab, zum Heil der Menschen zu wirken. „Ich bin bereit“, erneuerte Pfarrer Friedl das Versprechen seiner Priesterweihe.

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Nach dem feierlichen Einführungsgottesdienst, den auch Dekan Thomas Neuberger aus Bad Tölz mitzelebrierte und den der Schnaitseer Kirchenchor festlich umrahmte, begrüßte Kirchenpflegerin Elisabeth Heiß Pfarrer Friedl. „Wir sind in den Kirchenverwaltungen alle froh, wieder einen Pfarrer zu haben. Der Funke der guten Zusammenarbeit ist bereits über gesprungen. Wir wünschen Dir, dass Schnaitsee Dir zur neuen Heimat wird.“

Bürgermeister Thomas Schmidinger, der den neuen Pfarrer schon bei der Einweihung des Sportheims als offenen und freudvollen Menschen kennenlernen durfte, hob die vielen Schnittstellen in der kirchlichen und weltlichen Zusammenarbeit hervor. Er überreichte ihm das Schnaitseer Heimatbuch. „In dieser Ausgabe noch ohne Pfarrer Friedl, aber bei der nächsten Auflage wird Ihnen sicher ein großes Kapitel gewidmet.“

In Reimform begrüßte Adelheid Lutzenberger den neuen Geistlichen: „Der Pfarrverband ist voller Freid, mia griang an neia Pfarrer heid. Fia ois woas kimmt vui Kraft, Muat und Gelassenheit, des wünschen dir vom Pfarrverband de ganzen Leit.“

Pfarrer Friedl bedankte sich gerührt bei allen, die zu seiner Einführung gekommen waren. Eine besondere Freude waren die Gäste aus seinem früheren Verband in Königsdorf und natürlich die Anwesenheit des Dekan Thomas Neuberger.

Nach vielen Worten hatte Friedl „Durscht“

Am Altar feierten Dekan Klaus Vogl (von rechts), Pfarrer Mario Friedl, Dekan Thomas Neuberger, Diakonanwärter Marc Stegherr und Diakon Konrad Maier den Einführungsgottesdienst.

Er dankte Dekan Vogl, der in den vergangen Monaten zu seinen vielen Aufgaben auch noch die Betreuung des Schnaitseer Pfarrverbandes übernommen hatte.

„Aber jetzt genug der Worte, jetzt gemma ausse, wei ma an Durscht ham“, so Friedl.

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Dieser Durst wurde am Kirchenvorplatz gestillt. Die Schnaitseer Musikkapelle spielte dazu zünftig auf und mancher Gläubige knüpfte dabei die ersten Kontakte mit Pfarrer Mario Friedl.

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