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Aus dem Gemeinderat

Kirchdorf plant Ausbau der Fernwärme

Auch die Kirchdorfer Pfarrkirche ist an die Fernwärmeversorgung angeschlossen – mit ihr weitere kommunale Liegenschaften und private Häuser. Derzeit wird im Gemeinderat über eine Ausweitung des Leitungsnetzes nachgedacht.
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Auch die Kirchdorfer Pfarrkirche ist an die Fernwärmeversorgung angeschlossen – mit ihr weitere kommunale Liegenschaften und private Häuser. Derzeit wird im Gemeinderat über eine Ausweitung des Leitungsnetzes nachgedacht.

„Lange Tatenlosigkeit“: Gemeinderat diskutiert über Entwicklung des Leitungsnetzes.

Kirchdorf – Der Gemeinderat Kirchdorf hat intensiv über den Ausbau der Fernwärme diskutiert. Lohnt es sich, wenn ja, wie? Zahlreiche Fragen müssen zuerst beantwortet werden, war sich das Gremium einig. Die Energieversorgung Kirchdorf GmbH versorgt mithilfe von Hackschnitzeln kommunale Gebäude wie das Gemeindehaus und den Kindergarten, außerdem die Pfarrkirche und private Liegenschaften.

Geplante Trasse bislang nicht umgesetzt

Auslöser der Debatte im Gemeinderat war ein möglicher Anschluss eines Neubaus in der Hacklthaler Straße. Der Eigentümer hatte ursprünglich einen Vorvertrag, um an die Fernwärmeversorgung anzuschließen. Die eigentlich geplante Trasse des Leitungsnetzes konnte allerdings nicht umgesetzt werden, berichtete die Verwaltung. Im Raum steht nun, dass die Trassenführung über den Garten des alten Pfarrhofes zur Dorfmitte erfolgen soll, um den Neubau sowie ein weiteres Haus anschließen zu können.

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Die Durchleitung durch den alten Pfarrgarten ist bereits vertraglich geregelt, allerdings fehlt diese Regelung noch für die Durchleitung durch den Parkplatz nördlich des Friedhofes, welcher der Kirche gehört, teilte Bürgermeister Christoph Greißl mit.

Im Zuge der Diskussion kamen die Mitglieder auf weitere Probleme zu sprechen, wie eine fehlende Kostenkalkulation der aktuell geplanten Trassenführung, eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit nach Anschluss der Häuser sowie die schriftlichen Zusagen mancher möglicher Anschließer. Aufgrund dieser Komplikationen war den Gemeinderäten eine sofortige Zusage an den Bauherrn nicht möglich. Während des Dialogs kritisierten einige Gemeinderäte die ihrer Meinung nach festzustellende lange Tatenlosigkeit bei der Handhabung des Ausbaus des Leitungsnetzes.

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Neben der bisher geplanten Anschlüsse wurde bereits mit weiteren Hausbesitzern über einen möglichen Anschluss an die Energieversorgung gesprochen, welche sich grundsätzlich interessiert gezeigt hätten. Da bei mancher dieser Häuser bereits akuter Handlungsbedarf bezüglich einer Erneuerung der Heizung besteht, warten diese Hausbesitzer ebenfalls auf eine verbindliche Rückmeldung, hieß es in der öffentlichen Sitzung. Am Ende war dem Gemeinderat eindeutig klar, dass schnellstmöglich Maßnahmen ergriffen werden müssen.

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Bis zur Sitzung im Februar sollen bereits Informationen zu den Durchleitungsrechten sowie Kostensimulationen vorliegen. Nicht zuletzt, da die Gemeinde als einziger Gesellschafter für den aktuellen Verlust der Kirchdorf GmbH von etwa 20.000 Euro jährlich aufkommen muss, wie die Verwaltung betonte.

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