Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


NEUES LEBEN FÜR FIEDLER-GEBÄUDE

Kinderparadies für Babensham: Baubeginn ist bereits im Mai geplant

Hier wird bald Leben einziehen: Rückansicht des Bestandsgebäudes, das in großen Stil umgebaut werden soll.
+
Hier wird bald Leben einziehen: Rückansicht des Bestandsgebäudes, das in großen Stil umgebaut werden soll.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
    schließen

Die Planung ist fertig, die staatliche Förderung gesichert, jetzt kann es an die Ausschreibungen gehen: Architekt Stephan Jocher präsentierte jüngst vor dem Babenshamer Gemeinderat die Endfassung des 5,6 Millionen Euro-Projekts Fiedler-Gebäude, das als Kindertagesstätte umfänglich umgebaut und erweitert werden soll.

Babensham – Im Fiedlergebäude sollen vier Kindergartengruppen, eine Schulküche und ein Speisesaal integriert werden. Unmittelbar daneben soll ein Neubau entstehen, in dem eine Kinderkrippe mit zwei Gruppen Platz findet. Insgesamt ist die Nutzfläche 1600 Quadratmeter groß.

Viel Grün für die Kleinen

„Es ist ein Riesenprojekt“, so Jocher. „Keine alltägliche Aufgabe.“ Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung. Bei einer früheren Gelegenheit sprach Bürgermeister Josef Huber (Wählergemeinschaft Babensham) von einer „kostenintensiven, aber auch hochwichtigen Geschichte“.

Das könnte Sie auch interessieren: Die längste Baustelle im Wasserburger Land befindet sich bei Babensham

Als größte Herausforderung bezeichnete es Jocher, für das alte Gebäude, das ursprünglich eine Textilfabrik war, eine kindergerechte Lösung zu finden und die neue Kinderkrippe optisch dem Bestandsgebäude anzupassen.

Preise sind gestiegen

Wichtig sei ihm auch gewesen, den Kindern möglichst viel Grün zu bieten, viel Naturmaterial einzusetzen und bei der Farbgebung zu variieren – das Ganze pfiffig zu gestalten. „Ja, die Planung hat mir echt Spaß gemacht“, sagte der Architekt am Rande der Gemeinderatssitzung. Die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung habe ihm die Arbeit sehr erleichtert, Entscheidungen konnten zügig getroffen werden. „Das war für die Planer enorm wichtig.“

Die Kostenberechnung sei von 5,2 Millionen auf 5,6 Millionen gestiegen, „aber wir sind im grünen Bereich“, betonte Jocher.

Lesen Sie auch: Sprung in den Matsch: So spielt es sich im Naturkindergarten in Babensham

Die Gemeinde wolle schließlich ein „vernünftiges Bauwerk, in dem man auch in zehn Jahren noch die Türen aufmachen kann“. Die Zuschüsse belaufen sich auf etwa vier Millionen Euro. Die Preissteigerung führte er unter anderem auf die Einrichtung eines Reserveraums, auf eine großzügigere Gestaltung der Außenanlagen sowie auf eine moderne Ausstattung der Innenräume zurück.

Krippe leicht erweiterbar

Zudem werde die Energieeffizienz erhöht, die Lüftungsanlage verbessert und die Hackschnitzelheizung erweitert.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Etwas mehr Geld koste es auch, Vorkehrungen dafür zu treffen, dass das Krippengebäude bei Bedarf baulich relativ leicht erweitert werden kann. Das Bestandsgebäude verfügt nach den Worten Jochers über eine ordentliche Bausubstanz, auch der Brandschutz für die Decke sei ausreichend. „Da haben wir mindestens eine Viertelmillion gespart“, teilte er dem Gemeinderat mit. Der Innenhof soll aber umgestaltet werden.

Die Baumaßnahmen sollen noch im Mai beginnen – ursprünglich wollte man schon im vergangenen Herbst starten – und Ende 2022 abschließen. „Wir wollen jetzt zügig anfangen“, versprach Jocher. Auf fünf Prozent schätzt er die Kostensteigerung. „Bei den Preisen gibt es natürlich Schwankungen. Wir werden aber insgesamt unter sechs Millionen bleiben“, sagte der Architekt. „Da bin ich zuversichtlich.“

So stellt sich das Architektenbüro Jocher den Umbau des Fiedler-Hauses vor. Neu kommt ein Gebäude für eine Kinderkrippe (links) hinzu, in dem zwei Gruppen Platz finden können. Jocher

Kommentare