Bis zu 169 Plätze

Kindergarten-Umbau bringt mehr Platz: Maitenbether Knirpse profitieren von kleineren Gruppen

Helle Räume und ausreichend Platz zum Spielen. Die Knirpse profitieren von kleineren Gruppen.
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Helle Räume und ausreichend Platz zum Spielen. Die Knirpse profitieren von kleineren Gruppen.
  • vonKarlheinz Günster
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Der Anbau des Maitenbether Kindergartens ist bezogen und mit Leben gefüllt. Mit bis zu 169 Plätzen ist die Einrichtung eine der größten im Landkreis und hat sich im Vergleich zu vorher um gut 600 Quadratmetern fast verdoppelt. Die Mädchen und Buben profitieren vom Platz und den kleinen Gruppem.

Maitenbeth – Der Anbau des Maitenbether Kindergartens ist bezogen und mit Leben gefüllt. Mit bis zu 169 Plätzen ist die Einrichtung eine der größten im Landkreis und hat sich im Vergleich zu vorher um gut 600 Quadratmetern fast verdoppelt.

Neuankömmlinge finden schneller ihren Platz in der Gruppe

Der Einzug war eine große Freude, fasst Leiterin Sabine Binsteiner-Maier zusammen, als es Mitte September soweit war. Die Kinder haben diesen neuen Gebäudeteil „ganz schnell“ für sich genutzt, das sei weitgehend reibungslos verlaufen. In diesem Neubau sind zwei Krippenräume mit Schlafräumen und Küche untergebracht sowie Fachräume für Einzelbetreuung und Personalräume.

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Ein großer Vorteil, erklärt die Pädagogin, seien die kleineren Gruppen. Alles laufe harmonischer, das sei jetzt schon zu spüren. Neuankömmlinge integrieren sich erheblich schneller. Von Bedeutung sei das, weil im Schnitt ein Kind im Monat dazukomme. Momentan habe man noch Reserven, 122 Kinder belegen die Krippe, den Kindergarten und den Hort zusammen. Möglich sind 112 im Kindergarten, 30 in der Krippe und 27 im Hort.

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24 Mitarbeiter passen auf alle auf. Bei einer Vollbelegung wäre man sogar die größte Einrichtung im Landkreis, doch das sei gar nicht anzustreben, erklärt die Leiterin, dann seien die Gruppen nämlich auch wieder größer und unruhiger.

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Durch den Anbau habe deren Größe etwa von 28 auf 15 schrumpfen können. Positiv sei die zusätzliche Bewegungsfreiheit, vor allem zum Austoben.

Brandschutz: Offener Eingangsbereich wird umgestaltet

Das sei kein reiner Zweckbau geworden, sondern durchaus großzügig. Und er biete Kindern die Möglichkeit, etwas zu entdecken und zu beobachten, sei es von der Empore aus, hinein in die Mensa oder auf großen Fensterbänken nach draußen in den Garten, der aber noch auf seine Fertigstellung wartet.

Im bisherigen Gebäude aus dem Jahr 2004 sind derzeit ebenfalls die Handwerker zugange, denn die Bestimmungen für den Brandschutz haben sich in den letzten Jahren geändert. Dem fällt durch eine Wand mit feuerfestem Glas der offene Eingangsbereich zum Opfer, bedauert Sabine Binsteiner-Maier.

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Wie wirkt sich Corona aus? Die Kinder tragen keine Masken, die Erwachsenen schon. Die Verständigung funktioniere auch durch den Stoff hindurch, hat die Leiterin beobachtet, selbst wenn er die Mimik verdecke, aber viele tragen durchsichtige Masken. Einige Eltern – das kommt hinzu – lassen ihre Kinder lieber zuhause, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

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