Kindergarten St. Peter und Paul in Rott wünscht weiteren Gruppenraum

Setzt auf naturnahe Pädagogik: der katholischer Kindergarten.
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Setzt auf naturnahe Pädagogik: der katholischer Kindergarten.
  • vonRichard Helm
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Einen Gruppenraum für das gemeinsame Mittagessen und ein separates Gäste-WC für die Eltern, das wünscht sich Leiterin Babara Hanke, als sie ihren Kindergarten St. Peter und Paul in der Gemeinderatssitzung in Rott vorstellt.

Rott – Der Kindergarten mit zwei Gruppen (23 und 19 Kinder) und einer Krippengruppe (13 Kinder) steht unter dem Motto „Mit kleinen Schritten in eine große Zukunft" und wurde 1953 eröffnet. Seitdem gab es einige Erweiterungen, da sich mit zunehmender Berufstätigkeit die Bedürfnisse der Eltern gewandelt haben.

Der Kindergarten versucht, all dem gerecht zu werden und bietet unterschiedliche Betreuungszeiten an. Auch für Kinder mit erhöhtem Betreuungsaufwand bietet die Einrichtung dank Fachkräfte mit Montessori-Ausbildung, Integration oder Krippenpädagogik Platz.

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Besonderen Wert legt Hanke darauf, den Kindern die Natur nahe zu bringen, da viele Mädchen und Buben nicht mehr naturnah aufwachsen würden. Deshalb ist sie besonders stolz auf ihren großen Garten mit trockenem Flussbett und Wasserpumpe.

Religiöse Werte bestimmen Ablauf

Zudem werden religiöse Werte in den Tagesablauf integriert. Die christliche Prägung schließe aber Kinder mit anderen Religionen nicht aus. Das Personal wolle Gott in seiner ganzen Natur erlebbar machen, damit die Kinder Vertrauen in das Leben entwickeln könnten.

Mitglied im Kitaverband

Anita Schuhmann, Vorsitzende des Kitaverbands Albaching mit Pfaffing, Rott und Soyen, ergänzte als weitere Referentin in der Sitzung, dass der Kindergarten St. Peter und Paul seit 2018 Mitglied sei. Schuhmann betonte, dass durch ihren Verband die Verwaltung der Kindergärten vereinfacht werde, jedoch solle jeder seine Selbstständigkeit behalten.

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