Kinder halten sich an Eiselfinger Mittelschule meist an Corona-Regeln

Schulalltag heute: Der Mundschutz liegt neben dem Federmapperl.
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Schulalltag heute: Der Mundschutz liegt neben dem Federmapperl.

Schulrektorin Nadine Sauer und ihre Stellvertreterin Martina Huber berichten vom derzeitigen „Schulalltag“ in Eiselfing.

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing –Im Rahmen der Sitzung des Mittelschulverbandes berichteten die Schulrektorin Nadine Sauer und ihre Stellvertreterin Martina Huber aus dem derzeitigen „Schulalltag“.

„Prinzipiell sind nun wieder alle Jahrgangsstufen in der Schule vertreten“, stellte die Leiterin der Schule fest. Sie sieht jedoch die Mischform mit jeweils einer Woche Beschulung und einer Woche Unterrichtsbearbeitung zu Hause besonders für die Eltern als große Herausforderung. „Auch wenn die Schule die Unterlagen zur Verfügung stellt“, wie sie betonte.

Herausforderung: die Einteilung der wechselnden Gruppen Zudem habe man bei der Einteilung der wöchentlich wechselnden Gruppen versucht zu beachten, dass es für Familien mit mehreren Kindern an der Schule passt. „Denn 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind mit dem Schulbus unterwegs, was einen zusätzlichen Organisationsaufwand bedeutet.“

„Und mit dem wöchentlichen Wechsel sollte die Anpassung der Kinder an den Rhythmus besser gelingen.“ Davon ist Sauer überzeugt.

Akzeptanz: Schüler halten die Abstandsregeln ein

Bezüglich der Einhaltung der Abstandsregelung stellt die Schule ein erfreuliches Interesse und eine hohe Akzeptanz der Schülerschaft fest. Alle Wege auf dem Gelände der Schule und im Gebäude selbst werden durch die Lehrerschaft begleitet. „Aber die Personaldecke ist wie an vielen anderen Schulen auch halt eng.“

Kompromiss: Abschlussfeier – ohne das große Essen

Zur Abschlussfeier informierte die Schulrektorin über den Plan, dass man diese unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneschutzregelungen durchführen werde. „Denn so ein Tag wird für die Schülerinnen und Schüler nicht wieder kommen.“ Allerdings wird es kein gemeinsames Essen in einem Gasthaus, wie sonst üblich, geben.

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Bürgermeister Konrad Linner (Gemeindeliste) zollt dem Schulteam seinen Respekt. Es zeuge von großem Engagement, trotz der vielen Vorgaben eine derartige Feier in dem erlaubten Rahmen abzuhalten.

Er fragte außerdem, wie die Schülerbusbeförderung unter den gegebenen Umständen funktioniere.

Sorge: Eltern bringen ihre Kinder meist selbst

„Aus Sorge um ihre Kinder fahren einige Eltern ihre Kinder selber“, erläuterte Schulleiterin Sauer. Ihre Stellvertreterin Huber ergänzte, sie habe inzwischen den Eindruck, „dass die Schulkinder da oft konsequenter in der Einhaltung der Regeln sind, als manche Erwachsene.“

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