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Aus dem Gemeinderat Obing

Die Kiesgrube bei Thalham soll erweitert werden

Im Luftbild ist zu erkennen, dass die Grenze des neuen Kiesabbaugebietes weitgehend parallel zur Obinger Gemeindegrenze zu Seeon-Seebruck verläuft.
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Im Luftbild ist zu erkennen, dass die Grenze des neuen Kiesabbaugebietes weitgehend parallel zur Obinger Gemeindegrenze zu Seeon-Seebruck verläuft.
  • VonInge Graichen
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Im Gemeinderat Obing wurde zu dem Antrag der Firma Martini-Forst Seeon auf Erweiterung des Kiesabbaus in Thalham Stellung genommen. Der Plan wurde vorerst zurückgestellt, da das Gremium die Beurteilung der zuständigen Fachabteilungen des Landratsamtes Traunstein abwarten will.

Obing – Die Entscheidung der Fachstelle soll dann in die endgültige Entscheidung einbezogen werden, wenn das Landratsamt die Zulässigkeit des Vorhabens feststellt.

In der Nähe der Gemeindegrenze

Die mittlere Kiesgrube westlich von Thalham soll in Richtung Nordwesten in den Wald hinein in die Nähe der Obinger Gemeindegrenze zu Seeon-Seebruck um knapp zwei Hektar erweitert werden. In acht bis zehn Jahren soll bis auf 537 Meter über Normalnull herunter dort Kies abgebaut und danach die Fläche wieder aufgeforstet werden.

Rat positiv eingestellt

Die Erweiterungsfläche liegt nicht in dem im Regionalplan ausgewiesenen landschaftlichen Vorbehaltsgebiet Toteiszerfallslandschaft, dieses befindet sich jenseits der Gemeindegrenze.

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Grundsätzlich sahen die Obinger Gemeinderäte das Vorhaben eher positiv. Gemeinderat Korbinian Stettwieser (PAO) argumentierte ähnlich wie zwei Sitzungen vorher zum Kiesabbau der Firma Maier, es sei vernünftiger, bestehende Kiesgruben besser auszunutzen als weitere Abbaugebiete an neuer Stelle auszuweisen.

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Darüber hinaus solle man planen, wie und an welcher Stelle künftig der regionale Bedarf an diesem Baumaterial im Ortsgebiet gedeckt werden soll.

Lieber erweitern als „überall neue Löcher aufgraben“

Dazu verwies Bürgermeister Sepp Huber (FW) auf das Verfahren zur Ausweisung von Konzentrationsflächen wie in der Gemeinde Seeon-Seebruck als Möglichkeit weiteren Vorgehens. „Lieber erweitern, als überall neue Löcher aufgraben“, war die Meinung von Gemeinderat Albert Löw (FW).

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Der Zweiten Bürgermeisterin Fanni Mayer (CSU) war für die weitere Entscheidung wichtig, dass in Thalham eine Firma aus der Region den Kies abbaut und auch mit den Lieferungen in der Region bleibt.

Simon Voit (BL) wies darauf hin, dass Kiesgruben ein spezieller Lebensraum für Tiere seien und daher unter Artenschutzgesichtspunkten sogar zu mehr Artenvielfalt beitragen könnten.

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Peter Wurmannstätter (FW) drang darauf, dass Vorgaben zur Wiederaufforstung nach Beendigung des Abbaus gemacht werden.

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