Aus dem Gemeinderat

Kiesgrube bei Maitenbeth: Verlängerung der Genehmigung wirft Fragen auf

Die Straße zur Kiesgrube bei Gmain ist laut Bürgermeister Thomas Stark „in einem erbärmlichen Zustand.“
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Die Straße zur Kiesgrube bei Gmain ist laut Bürgermeister Thomas Stark „in einem erbärmlichen Zustand.“
  • vonKarlheinz Günster
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Kein einfaches Thema ist die Verlängerung einer Genehmigung fürs Auffüllen einer sogenannten Trockenbaggerstelle auf weitere fünf Jahre in Maitenbeth. Der Punkt ist im Gemeinderat vertagt worden, weil noch Fragen zu dieser Kiesgrube bei Mitterhof und Gmain offen sind.

Maitenbeth – Maitenbeths Bürgermeister Thomas Stark (Bürgerliste) führte aus, dass die letzte Verlängerung vor fünf Jahren erfolgte, damals habe es geheißen, dass in bis zu drei Jahren Schluss mit dem Auffüllen sei.

Ein Streitpunkt ist auch die Straße, die „in einem erbärmlichen Zustand ist“, so Stark. Er habe bereits Gespräche mit dem Betreiber für eine Reparatur geführt, „er hat’s versprochen“.

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Die Gemeinderäte wollten aber nicht so recht daran glauben, deshalb schlug der stellvertretende Bürgermeister Thomas Köpernik (Bürgerliste) vor, eine Frist von einem Jahr zu setzen und das dem Landratsamt für dessen Genehmigung mitzuteilen.

Alois Kainz (Bürgerliste) wusste, dass von der aufgefüllten Grube Regenwasser auf die Straße in Richtung Albaching läuft und dies zusammen mit dem Lastwagenverkehr den Asphalt ruiniert. Die Grube sei teilweise zu hoch aufgefüllt, meinte er. Das wolle der Bürgermeister zuerst klären, bevor der Gemeinderat seine Stellungnahme dazu abgibt. Der Rat war einstimmig dafür.

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