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Unterricht mit eigenem Testzentrum

Keine Luftreiniger für Eiselfing: Schulleitung setzt auf andere Schutzmechanismen

Die Pandemiesituation sei gut im Griff, davon ist die Leitung an der Mittelschule Eiselfing angesichts des eigenen Testzentrums überzeugt. Luftreiniger brauche es vorerst nicht.
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Die Pandemiesituation sei gut im Griff, davon ist die Leitung an der Mittelschule Eiselfing angesichts des eigenen Testzentrums überzeugt. Luftreiniger brauche es vorerst nicht.

Die Eiselfinger Schulfamilie setzt beim Infektionsschutz auf das Lüften und das Testen – im eigenen Testzentrum. Hier gehen die Schüler mit gutem Beispiel voran.

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing – Aus dem Schulalltag unter Pandemiebedingungen berichtete in der Sitzung des Mittelschulverbandes in Vertretung der erkrankten Schulleiterin die Konrektorin der Eiselfinger Schulfamilie Martina Huber.

Gut eingespielt haben sich mittlerweile die Teststrukturen in der Schule. „Die Schülerschaft ist uns da Vorbild“ sagte Martina Huber, die auch von einem großen Rückhalt für das eigene Testzentrum aus der Elternschaft berichten konnte. Ebenso wie alle Kolleginnen und Kollegen aus der Lehrerschaft die Testabläufe mit einer konzentrierten Professionalität durchführen. „Das ist nicht Gewohnheit, sondern ein Wissen über die Verantwortung, die bei diesem Handeln gefordert ist“.

Bisher kaum Nachfrage nach Geräten

Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) nahm auf Nachfrage vom Ameranger Bürgermeister Konrad Linner (GLA) zur Lüftungssituation und der eventuellen Anschaffung von Luftreinigungsgeräten in den Klassenzimmern Stellung. „Die CO2-Ampelanlagen haben sich bewährt. Rechtzeitig zeigen sie an, wenn das Lüften notwendig ist“. Das konnte auch die Konrektorin bestätigen. „Das Lüften selber stört nicht groß, denn es wurde ja auch schon vor Corona regelmäßig gelüftet“. Zu den Geräten selber gibt es nach der Aussage des Bürgermeisters und der Schulvertreterin keine nennenswerten Nachfragen. Innerhalb der Schule sei es bisher nicht vorgesehen, solche anzuschaffen.

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„Es gibt keine belastbaren Daten die nachweisen, dass Schulen mit Luftreinigungsgeräten niedrigere Infektionen haben“ sagte der Eiselfinger Amtschef im Rathaus Oskar Pircher. Er habe sich dazu umfassend informiert. „Nach wie vor gilt als wichtigste Maßnahme: Abstand halten, wo es am Schultag möglich ist, Maske tragen und Hände waschen“ fügte Martina Huber dazu an.

Schonstetts Bürgermeister Paul Dirnecker (FW) teilt diese Auffassung, zu der Georg Reinthaler noch eine Zahl anfügen konnte. „In nur etwa 40 Prozent aller Klassenzimmer in allen in Bayern angebotenen Schulformen gibt es derartige Geräte“. Das könne auch daran liegen, dass der Freistaat bei der Anschaffung zwar einen Zuschuss von 1.750 Euro gibt. „Die Preise liegen aber darüber und kosten je nach Modell auch einmal bis 5.000 Euro“. Dazu kämen dann noch die Betriebskosten, die ausschließlich die Kommunen als Schulaufwandsträger finanzieren müssten.

22 Lehrerdienstgeräte genehmigt und beschafft

Genehmigt und mittlerweile schon beschafft wurde von der Mittelschulversammlung die Investition in eine erforderliche Anzahl von 22 digitalen Lehrerdienstgeräten. Genutzt wurde dabei ein Sonderbudget des Freistaat Bayern. Über den Verwaltungsweg konnte ein kurzfristiges Angebot genutzt werden, das sich inmitten der „aktuellen Lieferschwierigkeiten“ aufgetan hatte.

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