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Verein besteht seit 60 Jahren

Fast drei Jahre Corona-Zwangspause: Haager AWO-Haus hat wieder geöffnet

Wilfried Greipel, Vorsitzender der AWO.
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Wilfried Greipel, Vorsitzender der AWO.
  • VonLudwig Meindl
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Nach der Corona-Zwangspause hat die Haager AWO wiedereröffnet. Nun trafen sich die Senioren zur Generalversammlung und bestätigten Wilfried Greipel als Vorsitzenden.

Haag in Oberbayern – Fast drei Jahre musste die Haager Arbeiterwohlfahrt (AWO) pausieren. Heuer öffnete das Haus am Kirchplatz wieder. Nun trafen sich die Senioren zur Generalversammlung und bestätigten Wilfried Greipel als Vorsitzenden.

Einen „guten Schnitt“ bescheinigte Wilfried Greipel den Mitgliedern zum Besuch der Versammlung. Acht Senioren galt das Totengedenken, zwei konnten neu aufgenommen werden. Die Mitgliederzahl liegt bei 44. Der Seniorennachmittag werde regelmäßig von 15 Teilnehmern besucht, so der Vorsitzende.

Seit 60 Jahren besteht der Verein

Für die vergangenen Jahre habe man die Rechenschaftsberichte per Post verschickt. Die Corona-Zwangspause habe vielen zu schaffen gemacht, da sie „keine Ansprache mehr“ fanden: „In der Regel sind unsere Mitglieder Witwen und leben allein.“ Nun aber sei es gut, dass die AWO, die in Haag mittlerweile seit 60 Jahren bestehe, ihren Betrieb wieder aufgenommen habe.

Von den wenigen Ereignissen der letzten Jahre hob Vorsitzender Wilfried Greipel die Regenkatastrophe hervor, die auch das AWO-Haus in Untergeschoss und Parterre unter Wasser gesetzt habe. Der Vorfall sei als Versicherungsfall anerkannt worden, so Greipel. Noch nicht alle Schäden seien behoben.

Fast drei Jahre lang war die AWO wegen der Pandemie geschlossen.

So werde der Fußboden über Weihnachten erneuert. Den Reparaturarbeiten werde die traditionelle Seniorenweihnachtsfeier zum Opfer fallen. Dafür wolle man aber eine Nikolausfeier durchführen. Der Dank des Haager AWO-Chefs galt schließlich dem Nachmittagsservice Johanna Jakel, Hilde Nöbauer und Citybuschauffeur Lenz Pontl. Bürgermeisterin Sissi Schätz freute sich, nach langer Zeit wieder „altbekannte Gesichter“ zu sehen: „Erschreckend, dass es seit 2019 keine Versammlung mehr gegeben hat.“ Die Einrichtung am Kirchplatz biete Unterhaltung und Austausch. Sie hoffe, dass die AWO bestehen bleibe „und vielleicht etwas größer wird“. Nicht selbstverständlich sei der kontinuierliche Rhythmus, mit dem die Treffen durchgeführt würden.

Kassiererin Brigitte Greipel bemerkte zu den Einnahmen: „Die halten sich bei uns in Grenzen.“ Trotzdem habe man eine Kleinspende entgegennehmen dürfen. Zu außerordentlichen Ausgaben sah man sich mit der Reparatur des Aufzugs gezwungen. Die ausnahmslos einstimmig ausfallenden Wahlen unter Leitung von Ludwig Meindl bestätigten Wilfried Greipel als Vorsitzenden, Johanna Jakel als Stellvertreterin, Patricia Kürzeder als Schriftführerin und Brigitte Greipel als Kassiererin. Beisitzer blieben Erich Lerch und Hilde Nöbauer, Kassenprüfer Uschi Reichel und Erhart Glaser.

Räumlichkeiten werden geheizt

Unter Wünsche und Anträge nannte eine Stimme aus der Versammlung „Gesundheit“. Ein Vorschlag galt der Werbung für die Seniorennachmittage, damit sich mehr anschließen. Wilfried Greipel verwies diesbezüglich auf die durchgeführte Aktion „AWO für Junggebliebene“: „Die hat keine Resonanz ergeben.“ Ein Versprechen gab Kassiererin Brigitte Greipel. Sie wolle künftig mit „bezahlbaren Heizölpreisen“ dafür sorgen, dass es in der AWO warm bleibt.

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