KDZ treibt weiter offene Rechnungen ein

Amerang – Der Gemeinderat Amerang beschloss einstimmig das Forderungsmanagement an das Kommunale Dienstleistungszentrum (KDZ) Oberland zu übertragen.

Als eine von 16 Pilotgemeinden und -städten hat Amerang in einer dreijährigen Testphase das Forderungsmanagement des KDZ bereits erprobt. Nun wurde beschlossen, die Zusammenarbeit fortzuführen.

Aus Sicht des Bürgermeisters Konrad Linner (GLA) ist das eine gute Entscheidung, denn die Eintreibung von Gebühren sei eine komplexe Angelegenheit und von Gemeindeseite mit hohem personellen Aufwand verbunden.

Eine von 16 Pilot-Gemeinden

Die Vollstreckungsabteilung des Verbandes ist nach den Worten des Bürgermeisters für diese Aufgabe mit Mitarbeitern besetzt, die jahrelange Vollstreckungserfahrung hätten. Beispielsweise bei der Eintreibung von Bußgeldern aus der Verkehrsüberwachung. Zudem sei die Leistung mit keinen hohen Kosten verbunden, so Konrad Linner. Der Zweckverband habe keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Bearbeitungsentgelte würden kostendeckend kalkuliert.

Bearbeitungsgebühr kostendeckend

Beim Forderungsmanagement für Städte und Gemeinden habe der Verband in der Testphase eine Erfolgsquote von 56 Prozent aufzuweisen. Von den rund 3,44 Millionen Euro ausstehenden Forderungen konnten rund 1,93 Millionen Euro beigetrieben und viele Vollstreckungsaufschübe vereinbart werden. Bis zu einem Forderungsbetrag von 500 Euro – 80 Prozent der gemeindlichen Forderungen liegen bei maximal 300 Euro – werde eine Bearbeitungsgebühr von 15 Euro fällig. ca

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