Kathreinsmarkt fällt aus – verkaufsoffener Sonntag möglich?

Wasserburg – Jetzt ist es of fiziell: Der Wasserburger Kathreinsmarkt am 22. November ist abgesagt.

Diese Entscheidung teilte die Stadt gestern mit.

Tausende Besucher strömen Jahr für Jahr zum Kathreinsmarkt nach Wasserburg. Mit ihm beginnt traditionell das Weihnachtsgeschäft. Dicht an dicht schieben sich die Besucher gewöhnlich durch die Straßen und Gassen der Altstadt. „Das sind viel zu viele Menschen, um die nötigen Sicherheitsabstände einhalten zu können“, so die Stadtverwaltung. Gerade, weil derzeit die Infektionszahlen rasant ansteigen würden, sei eine Großveranstaltung generell nicht zu verantworten. Die Verwaltung habe sich deshalb in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschieden, den Kathreinsmarkt am 22. November abzusagen. Der Markt ist somit bereits der fünfte, der in diesem Jahr in Wasserburg der Corona-Pandemie zum Opfer fällt.

Ob durch die Absage des Marktes auch der verkaufsoffene Sonntag ersatzlos entfallen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Stadt prüft derzeit, wie berichtet, ob eine rechtliche Grundlage für eine Sonntagsöffnung gegeben sein könnte und ob dies auch mit dem Gesundheitsschutz vereinbar wäre. Der Schaden für den Wasserburger Einzelhandel soll in jedem Fall möglichst begrenzt werden.

Der Stadtrat wird sich in der nächsten öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 29. Oktober, ab 18 Uhr in der Aula der Mittelschule ebenfalls mit der Thematik befassen. Es liegt ein entsprechender Antrag des Wirtschaftsförderungsverbandes (WFV) Wasserburg vor. re/duc

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