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AUS DEM GEMEINDERAT

Kämmerin von St. Wolfgang rechnet nicht mit „dramatischen Steuerausfällen“

In St. Wolfgang blickt man im Rathaus trotz der dritten Corona-Welle optimistisch in die Zukunft: Man rechnet nicht mit dramatischen Steuereinbrüchen.
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In St. Wolfgang blickt man im Rathaus trotz der dritten Corona-Welle optimistisch in die Zukunft: Man rechnet nicht mit dramatischen Steuereinbrüchen.
  • vonHermann Weingartner
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Trotz der dritten Welle in der Corona-Pandemie gibt sich die Kämmerin der Gemeinde St. Wolfgang, Julia Schwarzenbeck, auf Nachfrage unserer Zeitung optimistisch: „Wie’s momentan ausschaut können wir die geplanten Ansätze im Haushalt halten.“

St. Wolfgang – Die Kämmerin plane den Haushalt grundsätzlich „vorsichtig“ und in der aktuellen Situation noch umsichtiger. Die Gewerbestruktur der lokalen Betriebe und Unternehmen stimme Schwarzenbeck zuversichtlich, dass man auch bei einer dritten Corona-Welle zumindest in St. Wolfgang nicht mit dramatischen Steuerausfällen rechnen müsse.

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Mit den erwarteten Einnahmen werde man die kommunalen Aufgaben weiter erfüllen können – wie auch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung von rund 350.000 Euro zum Vermögenshaushalt, erklärte die Kämmerin.

Gesamtvolumen des Haushalts liegt bei 13,3 Millionen

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Haushaltssatzung bereits behandelt und dem Gemeinderat per einstimmigen Beschluss empfohlen, das Zahlenwerk zu genehmigen. Demnach hat der aktuelle Haushalt ein Gesamtvolumen von 13,3 Millionen Euro, davon der Vermögenshaushalt 4,5 Millionen Euro. Für den Verwaltungshaushalt sind 8,8 Millionen Euro eingeplant.

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Vorwärtskommen will man in Sachen Bebauung der letzten noch unbebauten Grundstücksfläche im Baugebiet „Am Grünbach“. Das etwa 3.000 Quadratmeter große Grundstück ist in kommunalem Eigentum. Laut Bebauungsplan soll dort Geschosswohnungsbau entstehen.

Zwischenzeitlich gab es Bedenken und eine Prüfung, ob nicht Einfamilienhäuser für St. Wolfgang sinnvoller wären. In der Entscheidungsfindung präsentierte die „Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wasserburg“ , ihr soziales Mietwohnungsprojekt mit zwanzig Mietwohnungen im Gemeinderat. Platz bliebe in dieser Variante noch für zwei Einfamilienhäuser.

Zwei Gesellschaften haben Konzepte für „erschwingliche“ Wohnungen

Vor einer Entscheidung über die Bebauungsform hat in der Sitzung am Mittwoch nun auch die „Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft des Landkreises Erding“ die Möglichkeit, ihre Konzepte vorzustellen. St. Wolfgangs Altbürgermeister und Vorsitzender dieser Gesellschaft Jakob Schwimmer sagte unserer Zeitung auf Nachfrage, man habe „großes Interesse“ in St. Wolfgang tätig zu werden.

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Die Gesellschaft errichte den Geschosswohnungsbau und vermiete die Wohnungen zu erschwinglichen Mieten. Dabei werde den Mietern eingeräumt, die Wohnung auch kaufen zu können. Ein großer Teil der bereits gezahlten Monatsmieten werde dann mindernd auf den Kaufpreis angerechnet. Das sei ein wesentlicher Unterschied zum Wasserburger Modell, weil dort der Mieter immer Mieter bleibe.

Ob nun eine der Baugesellschaften zum Zuge kommt, das Areal am freien Markt verkauft wird oder vielleicht doch Einzelhäuser entstehen sollen, wird in einer der folgenden Sitzungen entschieden.

Bestellung der Luftreinigungsgeräte muss noch abgesegnet werden

Der Auftrag zur Beschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Grundschule steht ebenfalls auf der Tagesordnung. Nachdem der Gemeinderat den Kauf bereits im Februar bewilligte und die Zeit wegen möglicher Zuschüsse drängte, wurden bereits 16 Luftreinigungsfilter bestellt, berichtete Verwaltungsleiter Christian Miksch. Nun brauche es noch die Zustimmung des Gremiums zur Auftragserteilung im Gesamtvolumen von rund 50.000 Euro. Als Zuschüsse werden rund 25.000 Euro erwartet.

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