Junge Union in Isen gründet den Ortsverband Isental

„Abstand halten“ hieß es bei der Gründung des JU-Ortsverbandes Isental: (von links) die Lengorfer CSU-Ortsvorsitzende Lengdorf Gerlinde Sigl, Stellvertreter Franz Faltermeier, Schriftführer Thomas Werner, der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende von Dorfen, Michael Oberhofer, JU-Ortsvorsitzende Diana Zydek, CSU-Kreisvorsitzender Martin Bayerstorfer, Stellvertreterin Anna-Katharina Ober, JU-Kreisvorsitzender Daniel Gottal und Schatzmeister Josef Renner.
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„Abstand halten“ hieß es bei der Gründung des JU-Ortsverbandes Isental: (von links) die Lengorfer CSU-Ortsvorsitzende Lengdorf Gerlinde Sigl, Stellvertreter Franz Faltermeier, Schriftführer Thomas Werner, der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende von Dorfen, Michael Oberhofer, JU-Ortsvorsitzende Diana Zydek, CSU-Kreisvorsitzender Martin Bayerstorfer, Stellvertreterin Anna-Katharina Ober, JU-Kreisvorsitzender Daniel Gottal und Schatzmeister Josef Renner.

Bei der Neugründung des Ortsverbands Isental der Jungen Union (JU) waren die Corona-Maßnahmen schon deutlich zu spüren, obwohl der Lockdown-Light zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Kraft getreten war.

Von Henry Dinger

Isen – Der Saal des Gasthofes Menzinger war leer. „Auf der einen Seite wünschen wir uns ein volles Haus, auf der anderen Seite hoffen wir, dass nicht zu viele kommen“, sagte Daniel Gottal zur Begrüßung. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Erding berichtete, dass viele Gäste abgesagt hätten, damit bei der Veranstaltung die Personen-Obergrenze eingehalten werden kann.

Die Anbahnung der Gründung des neuen Ortsverbands war nach den Worten des JU-Kreisvorsitzenden eine zähe Geschichte. Gottal erzählte, dass Alexander Attensberger diese Idee als Erster hatte, aber zunächst nicht genügend Mitstreiter fand. Für ihn, so Gottal, stand aber fest, dass im Isental mit Dorfen als zweitgrößter Stadt des Landkreises die JU eine starke Position bräuchte. Nach einem anfänglichen Misserfolg mit einem Mailing an 17 potenzielle Weggefährten, versuchte er es mit WhatsApp-Nachrichten und schließlich Telefonaten. Die zeigten dann Wirkung: „Jetzt haben wir ein tolles Team zusammenbekommen“.

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Landrat Martin Bayerstorfer ging in seiner Rede auf den 75. Geburtstag des CSU-Kreisverbandes im Dezember ein und darauf, dass es ohne Parteien mit Grundsatzprogramm keine Demokratie möglich wäre. Dabei wäre auch die Stimme jungen, Leuten, die sich einmischen und mitbestimmen, unerlässlich. „Wir brauchen frischen Wind, neue Impulse und neue Ideen“, wandte sich Bayerstorfer an die jungen Leute im Saal. Sie sollten Respekt vor politischen Größen haben, aber keine Furcht. Gottal bezeichnete es im Anschluss als ein im Landkreis „wiederkehrendes Spiel“, dass sich die JU kritisch mit den CSU-Chefs auseinandersetzt. „Und wenn sie dann selbst auf deren Posten sind, haben sie die gleichen Auseinandersetzungen mit dem Nachwuchs“. Die Wahl selbst ging zügig über die Bühne, auch, weil es nur fünf Stimmberechtigte gab. Mit vier gültigen Stimmen wurde Diana Zydek zur Ortvorsitzenden gewählt.

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Die 20-jährige Lengdorferin studiert Politikwissenschaft und VWL. Für ihren Posten bringt sie Erfahrung mit: Sie ist Geschäftsführerin des JU-Kreisverbands Erding. Zydek dankte für die Wahl und bedauerte, dass der neue Verband derzeit nicht voll durchstarten kann. „Sobald wieder Projekte möglich sind, werden wir etwas Gutes aufbauen“.

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