Jugendzentrum Haag wird zum Kino

Haag – Kinder und Jugendliche brauchen eine Heimat.

Dieses Thema greift der „Neue Heimatfilm unterwegs“ im Jugendzentrum (Juz) Haag am Samstag, 26. September, um 10 Uhr und 12.30 Uhr mit dem Kinder- und Jugendfilm „Zu weit weg“ auf und erinnert damit an die Zeit, als das Juz Haag noch ein Kino war. Anschließend spricht der Kulturmanager Peter Syr mit Gästen über „Zugehörigkeit 4.0 – Wo findest Du Heimat“.

Der vorher gezeigte Film von Regisseurin Sarah Winkenstette wurde mehrfach auf Filmfestivals wie zum Beispiel dem Chemnitzer Schlingel und dem Molodist Kyiv International ausgezeichnet. Erzählt wird die Geschichte des zwölfjährigen Ben, der mit seiner Familie in die nächstgrößere Stadt zieht. In der neuen Schule ist er erst mal der Außenseiter, und auch im neuen Fußballverein laufen die Dinge für den talentierten Stürmer nicht wie erhofft. Zu allem Überfluss gibt es noch einen weiteren Neuankömmling an der Schule: Tariq (elf), Flüchtling aus Syrien, der ihm nicht nur in der Klasse die Show stiehlt.

Der Verein „Internationales Festival des Neuen Heimatfilms“ und der Markt Haag freuen sich über großes Interesse: Die erste Vorstellung um 10 Uhr ist bereits gut besucht, deshalb gibt es eine zweite Vorstellung um 12.30 Uhr. Kinder und Jugendliche sind ab 11.30 Uhr eingeladen, sich am JUZ beim Torwandschießen zu versuchen und können bei der Pizzafeuerwehr ihren Hunger stillen. Das JUZ öffnet um 9.30 Uhr.

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