Jugendsozialarbeit in Obing ist eine wichtige Anlaufstelle für Groß und Klein

Die gute Zusammenarbeit von Gemeinde, Schule, Trägerorganisation „Famiflex“ und den ausführenden Sozialpädagogen ist die Grundlage für den Erfolg der Jugendsozialarbeit an Grund- und Mittelschule und Jugendzentrum JuZ in Obing.

Von Inge Graichen

Obing – Das zeigten die Berichte im Obinger Gemeinderat von Monika Stöckl, zuständig für die staatlich geförderte Jugendsozialarbeit an der Mittelschule, und Sebastian Wörndl, der an den Grundschulstandorten in Obing und Pittenhart und im JUZ Obing tätig ist, auf einer von der Gemeinde Obing finanzierten Stelle.

Lesen Sie auch: Jahrelanges Mobbing in der Schule: 10-Jähriger will in den Tod springen

Monika Stöckl gab den Gemeinderäten einen Überblick über ihre Aufgaben bei den Schülern ab der fünften Klasse. Sie sei erste Anlaufstelle vor Ort, stehe vier Tage in der Woche für Einzelfallgespräche zur Verfügung, mit Schülern, Eltern und Lehrern und versuche Probleme schon vorher zu lösen, bevor das Jugendamt eingeschaltet werden müsste.

Dennoch sei die Vernetzung und Koordinierung mit dem Jugendamt und anderen Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit.

Auch für Sebastian Wörndl an der Grundschule steht im Mittelpunkt der Jugendsozialarbeit die Einzelfallhilfe bei Konflikten auf dem Pausenhof, bei Problemen mit Mitschülern, Eltern oder Lehrern genauso wie Projekte zur Gemeinschaftsbildung bei den Schülern.

Lesen Sie auch: Der Corona-Ticker – Aktuelle Entwicklungen zu Covid-19 in der Region, Bayern und der Welt

Das JUZ hatte 2018 sehr erfolgreich das Zamhoidn-Festival im Obinger Strandbad veranstaltet und hatte das für 2020 wieder geplant. Dazu wurden die Schüler eingebunden. Rund 250 hätten sich beim Entwerfen und Herstellen von Buttons für das Festival beteiligt, berichtete Wörndl. Zwar musste das Zamhoidn-Festival coronabedingt auf 2021 verschoben werden – das habe aber den Elan der Kinder und der an der Vorbereitung beteiligten Jugendlichen nicht gebremst, konstatierte er weiter.

Außerdem wurde eine Crowdfunding-Aktion gestartet und dazu ein Video gedreht, in dem Leute vom Festival-Team und zahlreiche Obinger erzählen, was „Zamhoidn“ für sie bedeutet. Auch finanziell sei diese Aktion mit rund 7000 Euro Einnahmen für das Crowdfunding ein voller Erfolg gewesen.

Ein neues Projekt für die nächste Zeit sei es, Obinger Spielplätze herzurichten, kündigte Sebastian Wörndl an.

Auch interessant: Berufspatenprojekt auf Erfolgskurs

Kommentare