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JUGEND MUSIZIERT

Zwei Haager Flötistinnen räumen mit moderner Performance drei Preise ab

Aus dem Prüfungsvideo für den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“: Victoria Zellner begleitet auf der Gitarre – Leni Maria Hoffmann spielt Blockflöte. Victoria konnte sich mit der Blockflöte als einzige aus den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf für den Bundeswettbewerb qualifizieren.
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Aus dem Prüfungsvideo für den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“: Victoria Zellner begleitet auf der Gitarre – Leni Maria Hoffmann spielt Blockflöte. Victoria konnte sich mit der Blockflöte als einzige aus den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf für den Bundeswettbewerb qualifizieren.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Wenn die beiden Blockflöte spielen, klingt das zugegebenermaßen etwas abgefahren: Leni Hoffmann und Victoria Zellner aus Haag spielen zeitgenössische Werke. Bei Jugend musiziert haben sie nun drei Preise abgeräumt.

Haag – Zwei junge Flötistinnen aus Haag aus Haag spielen sich immer weiter nach vorn: Leni Maria Hoffmann und Victoria Zellner, über die wir an dieser Stelle schon öfter berichten konnten, haben sich wieder einmal sehr erfolgreich bei „Jugend musiziert“ präsentiert und gleich drei erste Preise ergattert.

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Die beiden 15-Jährigen traten in der Altersgruppe IV in der Kategorie Blockflöte solo an – und gewannen beide den ersten Preis. Leni wurde bei ihrem Vorspiel von Victoria auf der Gitarre begleitet. Victoria erhielt dafür in der Kategorie „Gitarrenbegleitung“ auch noch einen ersten Preis. Vorbereitet hatte sie ihr Gitarrenlehrer Thomas Beer, der beim Musikverein Schnaitsee unterrichtet.

Als einzige aus zwei Landkreisen im Bundeswettbewerb

Außerdem konnte sich Victoria in der Kategorie Blockflöte für den Bundeswettbewerb in Bremen qualifizieren – als einzige aus den beiden Landkreisen Rosenheim und Mühldorf.

Große Freude herrscht natürlich bei Musikpädagogin Christine Schreier, die selbst am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Musik in München studiert hat. Sie unterrichtet die beiden Garser Gymnasiastinnen seit 2018.

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Das besondere in diesem Jahr war, dass der Wettbewerb unter völlig anderen Bedingungen stattfand – und zwar digital.

Leni und Victoria erhielten die Wochen vor dem Wettbewerb wöchentlich per Videochat Unterricht. Jeder Teilnehmer erstellte zuhause ein Video des einstudierten Wertungsprogrammes, dann wurde es der Fachjury zugesandt“, erklärt Schreier.

Ohne Publikum ist der Contest gleich doppelt so schwer

Nun könnte man meinen, es sei viel einfacher, ein perfektes Video aufzunehmen, als vor Publikum eine Prüfung abzulegen, doch die Musiklehrerin erklärt, wie schwierig das tatsächlich ist: „Wenn man das Publikum nicht spürt, dann ist die Anspannung vor einer Videokamera so hoch, dass man sich schnell wieder in einen Saal voller Zuhörer zurückwünscht. Die tragen einen durch das Werk. Das fehlt komplett bei der Videoaufzeichnung.“

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Doch diese Herausforderung muss und will Victoria noch einmal annehmen: Auch der Bundeswettbewerb wird digital stattfinden. Bis zum 28. April muss sie ein Video einreichen. Dafür übt sie bereits fleißig. Sie möchte ihr Meisterstück vom Landeswettbewerb ohne Noten spielen können.

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