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Nachruf

Josef Schederecker aus Mantelsham verstarb mit 83 Jahren

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Josef Schederecker

Nach längerer Krankheit verstarb im Alter von 83 Jahren Josef Schederecker von Mantelsham aus der Gemeinde Schnaitsee. Den Trauergottesdienst feierte Diakon Konrad Mayer für den Verstorbenen. Anschließend wurde die Urne auf dem Schnaitseer Kirchenfriedhof bestattet.

Schnaitsee – Josef Schederecker wurde 1938 in Mantelsham auf dem Wimmer-Anwesen geboren und wuchs dort zusammen mit seiner Schwester auf. Schon mit sechs Jahren verlor er seinen Vater durch den Weltkrieg.

Nach der Schulzeit in Harpfing arbeitete er auf dem Nachbar-Bauernhof in Offenham.

Eine 250-Adler Zündapp war sein Stolz

Mit 18 Jahren ging er nach München, wo seine Mutter inzwischen lebte. Dort lieferte er Zündapp-Motorräder aus und konnte sich bald ein eigenes, eine 250-Adler, erwerben. Später arbeitete er in einem Kieswerk als Kraftfahrer. Dort lernte er auch seine Ehefrau kennen, mit der er 1959 den Bund der Ehe einging.

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Die Ehe war mit zwei Kinder gesegnet. Nach einem Hausbau in München zog es die Familie zurück nach Mantelsham, wo sie sich erneut ein Eigenheim schufen.

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Wieder in der Heimat übte Schederecker zahlreiche Tätigkeiten aus: Er arbeitete beim Anbau des Trostberger Krankenhauses mit, war Baggerfahrer beim Kieswerk Mayer und arbeitete bei der Firma Mattgey in Obing als Kraftfahrer. Nebenbei baute er eine Lagerhalle für die Brauerei Hutthurm, bei der er als Fahrer mithalf. 26 Jahre arbeitete er als Schichtführer bei der SKW in Trostberg.

Bandmitglied bei den „Schlagersternen“

Große Freude hatte Schederecker an der Musik. Er spielte jahrelang Schlagzeug bei der Band „Schlagersterne“. Gerne werkelte er außerdem in seiner Werkstatt. Seine größten Freuden waren das Campen mit seinem Wohnwagen in Italien und sein Bulldog, mit dem er gerne seine Touren drehte. Sehr wichtig waren ihm seine Enkelkinder. Für sie hatte er immer Zeit, wenn sie den Opa brauchten.

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Seit einigen Jahren machte ihm eine Lungenkrankheit zu schaffen und seine Lebenskraft hatte in seinen letzten Wochen stark nachgelassen. Trotzdem verstarb er überraschend zu Hause.

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