Josef Hederer bleibt an der Spitze des Haager Arbeiterkrankenunterstützungsvereins

Der neue Vorstand des AKUV mit Ludwig Meindl, Sarah DeCrescenzo, Theresia Schmid und Josef Hederer (von links).
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Der neue Vorstand des AKUV mit Ludwig Meindl, Sarah DeCrescenzo, Theresia Schmid und Josef Hederer (von links).

Viel zu Besprechen gab es bei der Generalversammlung des Haager Arbeiterkrankenunterstützungsvereins (AKUV) in Brand.

Haag –Nach dem Traditionsgruß „Glück auf!“ würdigte Vorsitzender Josef Hederer den Einsatz der Vorgänger: „Sie drücken die Solidarität über Generationen aus.“ Der AKUV besteht seit 1897. Als sehr wichtig stufte Hederer ein, dass die Regierung den Verein kürzlich als Versicherungsaufsicht anerkannt hat. Der AKUV sei nicht als Versicherungsverein gewertet worden, da Sammlung und Auszahlung des Sterbegeldes für die Hinterbliebenen freiwillig und zu jedem Fall extra erfolgte. „Die freiwillige Solidarität wurde anerkannt“, so Hederer.

Anerkennung als Versicherungsaufsicht

Für das Vereinsleben habe man dieses Jahr aufgrund der Krisenverordnungen Einiges streichen müssen, darunter den Ausflug und die Stammtische. Der letztjährige Ausflug stieß, laut dem Vorsitzenden, auf hohe Resonanz. Zum Verteilen hatte er wieder die „AKUV-Nachrichten“ mitgebracht.

Zum Abschluss verkündete Hederer, dass der Verein Neuzugänge verzeichnet: „Ich freue mich immer, wenn Nachwuchs kommt, um den Solidaritätsgedanken für die Zukunft aufrecht zu erhalten.“ Der Verein zählt aktuell 653 Mitglieder.

Die Wahlen, unter Leitung von Klaus Winhart, bestätigten Josef Hederer als Vorsitzenden an der Spitze und brachten ausschließlich einstimmige Ergebnisse. Neu ins Amt der Stellvertreterin kam Theresia Schmid. Auch Sarah De Crescenzo ist neu als Kassiererin. Bestätigt wurde Schriftführer Ludwig Meindl, Beisitzer sind Ernst Noller, Michael Holzner, Nicole Schmid und Christiane Fellner. Die neuen Kassenprüfer sind Peter Schmid und Georg Fellner.

Wegfall der Zinsen macht Probleme

Für die Kasse bilanzierte Theresia Schmid ein Plus im Bestand. Problematisch wirke sich der Wegfall der Zinsen aus: „Damit haben wir früher die Kosten bestritten.“ Dieses Jahr fielen allerdings keine besonderen Ausgaben an, ergänzte Hederer. Die bereits vorgeschlagene Erhöhung des Mitgliedbeitrags von 2,20 auf vier Euro könne man für kommendes Jahr einplanen. Zu bereden habe man dann auch den Ausflug, der 2021 nach Nürnberg führen soll.

Ein Problem für den AKUV, erläuterte Fähnrich Konrad Maier: „Die Fahnenbegleiter werden immer weniger.“ Allein werde er künftig nicht gehen. Sein Vorschlag lautete, es könne ja auch eine Dame den Verein als Fahnenbegleiterin repräsentieren. Die Fahne werde er weiter tragen. Vorsitzender Hederer befürwortete den Vorschlag: „Der Hut wird der Dame vom Verein gestellt.“ Eine Entscheidung hierzu wird noch erwartet.

Ehrung von treuen Mitgliedern

Abschließend würdigte der Vorsitzende die langjährigen Mitglieder. Für 60 Jahre erhielten Urkunde und Abzeichen Josef Neumann, Gottfried Oberkandler, Anton Ramsl und Josef Huber. Für 50 Jahre Hubert Dörfler, Rudolf Thaler, Hermann Randl, Andreas Bacher und Helmut Czap und für 40 Jahre Martin Fleidl, Johann Hundschell, Clement Manzinger, Herbert Rutter, Richard Mielke, Konrad Huber, Bernhard Gruber, Jakob Obermaier, Georg Eisenberger und Manfred Trautbeck. xy

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