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Josef Eigner aus Obing im Alter von 81 Jahren verstorben

Josef Eigner wurde zu Grabe getragen.
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Josef Eigner wurde zu Grabe getragen.
  • VonChrista Auer
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Familie, Angehörige und Wegbegleiter nahmen Abschied von Josef Eigner aus Obing, der mit 81 Jahren verstorben ist. Diakon Wolfgang Mösmang blickte auf das Leben des Verstorbenen und würdigte ihn als hilfsbereiten und geselligen Mitbürger.

Obing — Josef Eigner wurde am 6. August 1939 als ältester Sohn von Josef und Anna Eigner in Rabenden geboren. Dort wuchs er mit seinem jüngeren, bereits verstorbenen Bruder auf. Nach dem Besuch der Volksschule Obing erlernte er bei der ehemaligen Bäckerei Siferlinger in Obing das Bäckerhandwerk. Später arbeitete er beim Landkreis Traunstein.

1979 heiratete er Maria Böck aus Frontenhausen. Zwei Töchter gingen aus der Verbindung hervor. Eigner war ein Familienmensch, kümmerte sich um seine kranke Tochter und war mit Leib und Seele Opa. Seine Fußballleidenschaft hat er auf seine Enkelsöhne übertragen, oft stand er im heimischen Garten im Tor.

Nahezu kein Spiel der Löwen verpasst

Als Fan des TSV 1860 München verpasste er fast kein Spiel der Löwen. „Auch wenn Sepp Eigner viele Obinger Vereine als Mitglied und als ehrenamtlicher Helfer zum Beispiel als Festzeichen- und Festschriftenverkäufer oder als Kassier unterstützte, so war der Turnverein Obing, neben der Familie, der Mittelpunkt seines Lebens“, würdigt der Vorsitzende des Turnvereins, Thomas Schmitz. Der „Profi“, wie ihn seine Mitspieler, seine Fußballerbuben und seine Freunde nannten, begann 1950 in der Fußball-Schülermannschaft.

Später spielte er in der Jugend, in der ersten und zweiten Mannschaft und mit fast 50 Jahren bei den Alten Herren. Einige Jahre trainierte er die beiden Herrenmannschaften.

Im Jahr 2011 zum Ehrenmitglied des TV Obing ernannt

Auch außerhalb des Platzes brachte sich der „Profi“ ein. Viele Jahre war er Fähnrich des TV Obing und half der Theaterabteilung des Vereins als Platzeinweiser und Kassier. Weil ihm die Jugend und der Fortbestand der Fußballer des Vereins am Herzen lagen, übernahm „Profi“ in der Fußballabteilung das Amt des Jugendleiters und trainierte die Kleinen. „Es ist sehr schwer, ihnen etwas beizubringen, aber sie brauchen halt auch jemand, der ihnen die Schuhbandl bindet“, habe Eigner häufig auf die Frage geantwortet, wie es ihm mit den Kindern im Training gehe.

Dabei habe er seine eigene Person nie zu wichtig genommen, so Schmitz. „Der Profi war ein sehr geselliger, hilfsbereiter und humorvoller Mensch, ein Sportler eben, der nach 60 Jahren Mitgliedschaft 2011 zum Ehrenmitglied des TV Obing ernannt wurde“. Darüber hinaus war Eigner auch im dörflichen und gesellschaftlichen Leben aktiv und vielseitig interessiert.

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Gerne war er mit dem Radl unterwegs und einem Ratsch nie abgeneigt. Er ließ kein Gründungsfest der Obinger Vereine aus, kein Kirchenfest. Er brachte sich ein, wo er gebraucht wurde. Eigner sammelte für soziale Einrichtungen und trug die Kirchenzeitung aus.

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