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Hier entsteht was Neues:

Johanniter wollen bauen: Zentrale in Wasserburg braucht mehr Platz

Hier entsteht was Neues: An der Pfarrer-Neumair-Straße wird gebaut. Lange Jahre diente das Areal als Bolzplatz. Das Grundstück gehört der Heiliggeist-Spitalstiftung. Weithofer
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Hier entsteht was Neues: An der Pfarrer-Neumair-Straße wird gebaut. Lange Jahre diente das Areal als Bolzplatz. Das Grundstück gehört der Heiliggeist-Spitalstiftung. Weithofer
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Erste-Hilfe-Kurse, Hundestaffel, Rettungsdienst: Die Johanniter haben mehr Personal und mehr Aufgaben. Dienststellenleiter aus Wasserburg, Markus Haindl, berichtet über die Lösung des Platzproblems.

Wasserburg – Lange Jahre hat die Grünfläche an der Pfarrer-Neumair-Straße als Bolzplatz gedient. Das 5.000 Quadratmeter große Areal ist eigentlich Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung. Nun zeigt ein Bauzaun auf: Hier wird was Neues entstehen. Die Heilig-Geist-Spitalstiftung, die von den Organen der Stadt betreut wird, hat zwei Erbbaurechtsverträge geschlossen – mit der Metallbau-Firma Hutterer und den Johannitern. Die Hilfsorganisation plant einen Neubau der Zentrale auf dem Gelände.

Einzäunung wegen der Haftungspflicht

Johanniter-Dienststellenleiter Markus Haindl machte im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung deutlich, wie dringend die Vergrößerung ist. Doch das kann dauern. „Der Bauplan ist noch nicht eingereicht, es ist noch nichts genehmigt.“ Die Einzäunung begründete er mit der Haftungspflicht für die Johanniter. „Als Eigentümer sind wir für die Sicherheit auf dem Areal verantwortlich.“

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Freilich räumt er ein, dass es schade sei für die Kinder, wenn ihnen ein großer Teil der Wiese nicht mehr zum Spielen zur Verfügung stehe. Doch das alte Gebäude, früher ein Lager des Energiekonzerns EON, platze mittlerweile aus allen Nähten. Untergebracht sind dort der Rettungsdienst und der Krankentransport sowie der Fahrdienst, ferner hat die Jugendarbeit in der Schmerbeckstraße ihr Zuhause und Erste-Hilfe-Kurse brauchen genauso Raum wie die Hundestaffel, der Bevölkerungsschutz und anderes mehr.

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Für den Hausnotrufdienst musste mittlerweile ein Büro in der Pfarrer-Neumair-Straße angemietet werden. Haindl verweist zudem darauf, dass die Zahl der hauptamtlich beschäftigten Johanniter im Ortsverband Wasserburg auf 70 gestiegen ist, die der Ehrenamtlichen auf 150.

Für die zwei Dutzend Fahrzeuge reiche der Platz auch schon lange nicht mehr, einige seien nach Eiselfing und Langwied ausquartiert worden. „Auch baulich ist das auf einer Fläche von 1.200 Quadratmeter stehende Gebäude nicht mehr auf der Höhe der Zeit“, so Haindl. Ob die Johanniter gänzlich darauf verzichten, ist offen, der Bedarf an Platz riesig. Immerhin: Das Grundstück für die neue Zentrale ist 3.000 Quadratmeter groß.

Ein Datum für einen Baubeginn vermag Haindl aber nicht zu nennen, ein Architekt hat für das Projekt einen ersten Entwurf erstellt. Die Planung befinde sich noch in einer frühen Phase, weshalb die Johanniter noch keine Aussagen zu den Gesamtkosten treffen könnten. „Sicher ist, dass es für uns kaum möglich sein wird, das Projekt ganz alleine zu finanzieren.“

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Er hofft auf Unterstützung für das neue Johanniter-Zentrum durch Spender, durch die Stadt, durch das Landratsamt, denn „es soll schließlich der Bevölkerung in Wasserburg und dem südöstlichen Oberbayern zu Gute kommen.“

Noch keine Angaben für eine mögliche Bebauung möchte die Metallbaufirma Hutter machen, die das Nebengrundstück erworben hat, das gut 2.000 Quadratmeter Fläche umfasst. „Die Planungen sind noch nicht spruchreif, zu gegebener Zeit werde ich darüber informieren“, so Geschäftsführer Tobias Hutterer auf Anfrage.

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