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EU lässt Höchstbetrag springen

„Jetzt kann es endlich losgehen“: Langersehnte Förderung für Skatepark Wasserburg ist da

Tricks von Skateboardern können bald auch am Badria bewundert werden.
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Tricks von Skateboardern können bald auch am Badria bewundert werden.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Rundum gute Nachrichten gab es für den Skateverein „Movinn Forward“ am Dienstagmorgen. Die lang ersehnte LEADER-Förderung für den Skatepark ist da. Und auch die Problematik rund um die Mini-Rampe könnte sich bald gelöst haben, denn auf den Hilferuf in der Wasserburger Zeitung gab es ein neues Flächenangebot.

Wasserburg – Seit knapp zwei Jahren wird das Projekt „Skatepark Wasserburg“ am Badria verfolgt. „Im September 2020 gab es einen Antrag unserer Jugendreferentin, hier etwas zu machen“, erklärte Bürgermeister Michael Kölbl bei der Übergabe der Fördersumme. Auf dem Weg gab es ein paar Hürden zu überwinden. „Wir dachten zuerst, der Verein könnte den Park alleine betreiben, dann mussten wir aber feststellen, dass aus Haftungsgründen die Stadt die Bauherrin und Betreiberin sein sollte.“ Das Verfahren musste deshalb zwischenzeitlich neu gestartet werden, umso glücklicher zeigte sich Kölbl, dass nun mit der LEADER-Förderung der nächste Schritt getan sei.

Höchste Fördersumme: 199.999,99 Euro

199.999,99 Euro bekommt der Skatepark aus dem EU-Topf, die höchste Summe, die ausgegeben werden kann. „Es ist schon amüsant, einen solchen Förderbescheid im Briefkasten zu finden“, sagte Kölbl augenzwinkernd. „Wir nutzen halt jeden Cent“, erklärte der Vorsitzende der Leader-Arbeitsgruppe Chiemgauer-Seenplatte, Sepp Reithmeier, Bürgermeister von Pittenhart.

199999,99 Euro bekommt der Skatepark Wasserburg aus dem EU-Fördertopf LEADER. Bei der Übergabe mit dabei waren vom Verein Movvin Forward (hinten, von links): Luis Naka, Moritz Frei, Vorsitzender Chris Wiesbeck, Samuel Christ und Karl Beyerl und von behördlicher Seite (vorne von links): Christian Fechter, Manager der lokalen Arbeitsgruppe „Chiemgauer Seenplatte“, Georg Kasberger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bürgermeister Michael Kölbl und Sepp Reithmeier, Vorsitzender der LEADER-Gruppe.

Der Skatepark Wasserburg sei eines der größeren Projekte, die die LEADER-Gruppe derzeit habe, erklärte Georg Kasberger, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim und damit Verwalter der Fördergelder. Es komme eher selten vor, dass tatsächlich „jeder Cent“ genutzt werde.

Verein bring sich „über normales Maß ein“

Christian Fechter, Manager der Arbeitsgruppe Chiemgauer-Seenplatte, lobte die hohe Beteiligung des Skatevereins, sich beim Bau zu engagieren. Es komme zwar immer wieder vor, dass Jugendliche und junge Erwachsene Projekte anstoßen würden. „Aber der Umfang, in dem sich der Verein hier eingebracht hat, geht über das normale Maß hinaus.“ Reithmeier betonte, wie positiv dies sei. „Es ist ganz wichtig, dass so etwas von unten kommt“, denn dann könne man auch davon ausgehen, dass sich um den Skatepark gekümmert werde.

Verein rechnet mit Baubeginn dieses Jahr oder im Frühjahr

Am glücklichsten war aber wohl der Verein Movvinn Forward selbst. „Jetzt kann es endlich losgehen“, freute sich Vorsitzender Chris Wiesbeck. Die Ausschreiben würden sechs Wochen dauern, erklärte er, möglicherweise finde sich sogar eine Firma, die in diesem Jahr noch Zeit für den Bau habe. „Ansonsten starten wir im Frühjahr.“ Aber egal wann, wichtig sei jetzt erst mal: „Es geht was voran.“

So könnte der Skatepark eines Tages aussehen.

Im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung verriet Wiesbeck zudem, dass sich die Problematik mit der Mini-Rampe wohl bald aufgelöst haben könnte. Diese befindet sich derzeit am Parkplatz unter der Rampe, kann aber wegen der Lärmbelastung für die Anwohner nicht genutzt werden ( wir berichteten ). Auf den Hilferuf des Vereins hin, habe sich nun ein Angebot für eine Fläche in der Nähe des Universums aufgetan. „Wir sind noch in den Verhandlungen“, erklärte Wiesbeck, er sei aber guter Dinge, dass die Rampe bald umziehen könne und damit wieder befahrbar sei. .

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