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Startschuss für Gemeindeentwicklung

Mitarbeit der Bürger ausdrücklich erwünscht: Edling stellt Antrag auf Dorfentwicklung

Wie und wohin soll sich die Gemeinde Edling in Zukunft entwickeln? Ein Dorfentwicklungsplan soll diese Zukunftsfragen beantworten.
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Wie und wohin soll sich die Gemeinde Edling in Zukunft entwickeln? Ein Dorfentwicklungsplan soll diese Zukunftsfragen beantworten.

Jetzt geht es los mit der Dorfentwicklung in Edling. Auch die Bürger können sich einbringen: Ihre Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht.

Edling – Jetzt geht es los mit der Dorfentwicklung in Edling. Nachdem Rolf Meindl, Abteilungsleiter im Amt für ländliche Entwicklung in Oberbayern, in einem „guten, informativen Gespräch“ mit den Fraktionsvorsitzenden von CSU, ÜWG und UBG den Verfahrensablauf für die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzepts erläutert hatte, stellt die Gemeinde Edling jetzt einen offiziellen Antrag.

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Nun muss eine Grundstruktur aufgebaut werden, die Förderung für das Projekt beträgt 80 Prozent von maximal 50.000 Euro.

Zuerst geht es an die Datenerfassung

Wolfgang Baumann (ÜWG), der das Ganze initiiert hatte, erläuterte, die Gemeinde stehe beim Ablauf noch ganz am Anfang, es sei jedoch wichtig gewesen, schon einen Termin für das Grundlagenseminar im Herbst zu buchen. Man müsse nun die Zeit für eine Grundlagenentwicklung nutzen und über die Gemeindeverwaltung eine Datenerhebung veranlassen. Außerdem müsse die Kommune Angebote von verschiedenen Büros einholen, die die Gemeinde dann in Zukunft bei der Entwicklung unterstützen.

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Zuerst würden „ganz banale Dinge“ erfasst, wie Altersstruktur, Einwohnerzahl, Leerstände und vieles mehr. Bei der Ausschreibung gehe es darum, nicht nur einen günstigen Anbieter, sondern „einen passenden Begleiter“ zu finden. Die Kosten für die Unterstützung durch ein geeignetes Büro lägen bei circa 5.000 Euro.

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Einstimmig wurde beschlossen, einen Antrag auf „planerische, finanzielle und organisatorische Hilfe zur Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzepts“ an das Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern zu stellen.

Kernkompetenzgeam wird gegründet

Als zweiter Punkt wurde ein „Kernkompetenzteam“ benannt, das für die zukünftige Durchführung und Organisation des Entwicklungskonzepts zuständig ist. Es wird aus Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) und der dritten Bürgermeisterin Nicole Bauer-Schäfer (ÜWG) sowie aus Rudi Adler von der CSU, Florian Prietz von der UBG und Wolfgang Baumann von der ÜWG bestehen.

Bei Verhinderung kann eine Ersatzperson benannt werden. Eine Aufgabe des Teams wird es sein, maximal 25 Personen zu finden, die bereit sind mitzuarbeiten. Diese sollten möglichst viele Bürger repräsentieren, ihre Interessengebiete, die fachliche Kompetenz und die Altersstruktur sollten möglichst „breit gestreut“ sein.

Wer hat Interesse an einer Mitwirkung?

Dazu wird die Gemeinde wohl einen öffentlichen Aufruf starten und nachfragen, wer Interesse habe, mitzuhelfen, Edling weiterzuentwickeln, wohlwissend, dass es sich „um viel Arbeit, die sich über mehrere Jahre erstrecken wird“ handeln wird.

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Nicole Bauer-Schäfer (ÜWG) ergänzte, dass man zwar eine Grundstruktur an Personen brauche, diese aber auch je nach Themengebiet austauschbar seien und es sich um „kein starres Gebilde“ handle.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Bildung eines Kernkompetenzteams zu und beauftragte dieses gleich, dem Rat regelmäßig über den aktuellen Sachstand zu informieren.

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