Jetzt auch ein Mehrfamilienhaus im Neubaugebiet Schellenberg

Auf dieser Wiesein Schellenberg entstehen bald neue Häuser. Günster
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Auf dieser Wiesein Schellenberg entstehen bald neue Häuser. Günster

Maitenbeth – Über das Neubaugebiet Schellenberg beriet der Maitenbether Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

In zwei Reihen könnten dort 14 Einfamilien-, ein Doppel- und nun ein Mehrfamilienhaus entstehen.

Bei der genaueren Planung für das Neubaugebiet Schellenberg haben sich drei Punkte herauskristallisiert, über die zu beraten war. Das betraf einmal den Spielplatz im Nordwesten. Der sei mit 190 Quadratmetern klein, und es kamen Zweifel auf, ob die Kinder nicht lieber zum Spielen in den angrenzenden Wald gehen, fasste Bürgermeister Josef Kirchmaier (Bürgerliste) zusammen. Besser sei es, diese Fläche dem Nachbargrundstück zuzuschreiben, damit sei dort ein Mehrfamilienhaus möglich. Eine Lösung könnte sein, in westlicher Richtung Grund für einen Spielplatz zu erwerben, sollte der Bedarf vorhanden sein. Bei einer Gegenstimme war der Rat dafür. Einen Hinweis gab es zum Biotop, das falle der Planung leider zum Opfer.

Der zweite Punkt betraf die Erschließungsstraße, die sei besser in der Breite um einen Meter auf 5,50 Meter zu reduzieren. Zudem sei die Straße in der Höhe um einen Meter anzuheben, um einen Freispiegelkanal zu ermöglichen, erklärte der Bürgermeister weiter. In der Folge würden Kellergeschosse aufgrund der Hanglage weniger sichtbar. Die Erschließung käme billiger, auch weil ein Parkstreifen mit einer Entwässerung entfalle. Gemeinderat Georg Kirchmaier (Bürgerliste) war dafür, denn auf „schmalen Straßen wird langsamer gefahren.“

Josef Posch (Bürgerliste) hingegen hatte wegen des Schneepflugs Bedenken, für den könnte es zu eng sein. Zweiter Bürgermeister Thomas Köpernik (Bürgerliste) war für die Reduzierung, bei einer späteren Erweiterung nach Süden könnte die ja wieder verbreitert werden. Mit zwei Gegenstimmen beschloss das der Rat.

Letzter Punkt war die Dachform. Ein Satteldach sei typisch für das Ortsbild, ein Pultdach ermögliche hingegen eine energiesparendere Bauweise, zudem praktiziere die Gemeinde das mit dem Kindergarten gerade selbst, stellte Bernd Achterling (Bürgerliste) fest. Deshalb sollte diese Dachform möglich sein. Alois Kainz (Bürgerliste) hingegen befand, dass ein Satteldach „besser passt“, so blieb es bei fünf gegen sechs Stimmen bei dieser Dachform als einzige Option.

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