Jahresfest zu Ehren des seligen Paters Kaspar Stanggassinger gefeiert

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Das Jahresfest zu Ehren des seligen Paters Kaspar Stanggassinger feierte jetzt in Gars eine große Zahl von Gläubigen, sie waren aus der ganzen Region sowie aus Berchtesgaden und Salzburg angereist.

Die Chorgemeinschaft sang unter der Leitung von Nataliya Lorenz die St.-Gerhard-Messe von Wolfgang Hein, der von 1951 bis 1964 Organist und Chorleiter in Gars war. Die Brüderschola gestaltete die Feier ebenfalls musikalisch mit. Der Altabt von Kloster Scheyern, Engelbert Baumeister (Mitte), stellte in seiner Predigt Kaspar Stanggassingers Wertschätzung des Herz-Jesu-Festes heraus. Es war im Leben des Seligen ebenso intensiv verankert wie das Fest der Kreuzerhöhung. Beide ermutigten ihn besonders, den Glauben zu verkünden, den Priester-Nachwuchs auszubilden und zu tun, "was der Tag verlangt". Denn die Heiligen, so Stanggassinger, seien nicht deswegen heilig geworden, weil sie Wunder gewirkt oder außerordentliche Offenbarungen hatten, sondern weil sie treu waren im Kleinen. Diesen Ausspruch könne man programmatisch über das Leben des Seligen Kaspar stellen, den besonders auch die Treue Christi zu den Menschen und seinem Erlösungsauftrag beeindruckte, so Altabt Engelbert. In der Garser Kirche, so Altabt Engelbert, sei der Blick nach oben durch ein Gerüst im Kirchenschiff verdeckt. Doch ausgerechnet über dem Altar "sei der Himmel offen" und Gott unter den Gläubigen - ganz im Sinne Pater Stanggassingers: "Empor die Herzen!" Foto Basler

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