100 Jahre Fußballabteilung in Wasserburg: Von der „Fritznwiese“ in die Bayernliga

Alle auf die Bühne:Die Fußballer performen den Song Don‘t stop believin‘. Stürmlinger

Mit einem gelungenen Festakt, auf den Tag und die Minute genau 100 Jahre nach der Gründung, feierte die Fußballabteilung im TSV 1880 Wasserburg ihr rundes Jubiläum.Bürgermeister Michael Kölbl sagte in seiner Laudatio „Ihr seid ein Teil unserer Stadtgeschichte und wir sind stolz auf euch“.

Wasserburg – Eingeladen waren viele ehemalige und aktuelle Spieler, Trainer und Verantwortliche. Und viele kamen und füllten den schönen Saal in der LandWirtschaft in Staudham bis auf den letzten Platz.

Abteilungsleiter Kevin Klammer, der in den vergangenen Jahren, mit einem Team von Helfern, außerordentlich viel in der Abteilung bewegt hat, begrüßte auch zahlreiche Ehrengäste, so den Ersten und Zweiten Bürgermeister der Stadt Wasserburg, Michael Kölbl und Werner Gartner sowie den Sportreferenten Markus Bauer.

Feier auf dem Frühlingsfest

Vom Gesamtverein hieß Klammer den Ersten und Zweiten Vorsitzenden Walter Cucholl und Norbert Lambacher, sowie einige Abteilungsleiter willkommen.

Auch viele, für die Abteilung unverzichtbare Sponsoren, waren der Einladung gefolgt. Weitere Grußworte folgten, eingebettet in kurze charmante Sketche, dargebracht von Witgar Neumaier und Jörg Herwegh, sowie musikalisch untermalt von Mitgliedern der Stadtkapelle Wasserburg.

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Zunächst richtete Wolfgang Fiedler, Chef des Organisationskomitees für die 100-Jahrfeier Grußworte an das Publikum und wies auch schon auf die weiteren Feierlichkeiten anlässlich des runden Geburtstags vom 18. bis 21. Juni in der Wiesenalm nach dem Frühlingsfest hin.

„Stadionsprecher“ Witgar Neumaier gab einen Zug historischen Abriss von der Gründung des Vereins und den ersten Spielen auf der „Fritznwiese“ bis aktuell zu den Spielen der Bayernliga am Sportplatz an der Landwehrstraße.

Kölbl blickt in die Zukunft

Bürgermeister Kölbl, als Schirmherr der Veranstaltung und „Edelfan“ – mit ihm im Stadion gab es noch nie eine Niederlage der Löwen – führte die Zuhörer in seiner Laudatio von der Vergangenheit nicht nur zur Gegenwart, sondern wagte auch einen Blick in die Zukunft.

„Die Stadt sieht sich in der Pflicht, auch die Rahmenbedingungen zu schaffen, falls die einmalige Erfolgsstory der Löwen noch nicht zu Ende sein sollte.“ Er hob Werte wie Toleranz, Solidarität, Integrationsfähigkeit, Teamgeist – einer für alle, alle für einen – und Leistungsbereitschaft hervor, die das Team und die Abteilung kennzeichneten. „Ihr seid ein Teil unserer Stadtgeschichte und wir sind stolz auf euch“, so Kölbl.

Auftritt der Stadtgarde

Sportreferent Markus Bauer sagte Danke. Vor allem auch den ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein Verein heute nicht mehr funktionieren würde, hob er hervor.

Alle Fußballer auf die Bühne

Der Ramerberger Kreisschiedsrichterobmann Sepp Kurzmeier hatte danach das Vergnügen, als Vertreter des bayerischen und des deutschen Fußballverbandes Glückwünsche zu überbringen. Und nicht nur das. Neben einem Fußball für die Jugendabteilung, Wimpel und Ehrenurkunde, sowie einer Ehrentafel, überreichte er Abteilungsleiter Kevin Klammer einen Scheck über 500 Euro, gestiftet vom DFB. Nach dem offiziellen Teil ließen sich alle, das vom Team der LandWirtschaft im festlich geschmückten Saal servierte Essen, schmecken. Inge und Hans Hain hatten zahlreiche Fotos aus den vergangenen 100 Jahren ausgedruckt und zusammengestellt. Viele der Anwesenden haben sich darauf wiedergefunden, was natürlich zu angeregten Diskussionen führte.

Als besondere Attraktion folgte der Auftritt der Stadtgarde, die ihr Programm „Alice“ auf der eher kleinen Bühne der LandWirtschaft präsentierte. Zum Abschluss und emotionalem Höhepunkt des Abends wurde die Einlage aller aktiven Spieler der ersten Mannschaft. Witgar Neumaier holte sie auf die Bühne, um dort „ihren“ Song: Don‘t Stop Believin‘ von Journey mit Albert Schaberl an der Luftgitarre zu interpretieren.

Michael Stürmlinger

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