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45 JAHRE SOYENER JAGDHORNBLÄSER

Vom Jagdsignal zur vielseitigen Musik

Josef Köstler mit seinem original Fürst-Pless-Horn.  Rummel
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Josef Köstler mit seinem original Fürst-Pless-Horn. Rummel

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – wie man aus Hermann Hesses Gedicht kennt. Bei den Erzählungen von Josef Köstler über die Gründung der „Soyener Jagdhornbläser“ entsteht der Eindruck, dass es damals, vor 45 Jahren, bei ihm so gewesen ist.

Soyen – Bei der Jagdausbildung, die Josef Köstler im Jahr 1972 beim damaligen Lehrer Josef Tanzer absolvierte, waren die Jagdsignale auf dem Fürst-Pless-Horn Pflicht.

Nach ehrgeizigem Üben und irgendwann in der Lage, dem Horn die gewünschten Töne zu entlocken, kam Josef Köstler die Idee zur Gründung der „Soyener Jagdhornbläser“. Anfangs bestanden diese aus drei Idealisten, dem Gründer, Josef Köstler, Christl Schuster und Karl Heidenecker.

Wegen des imposanten Klangs der Jagdhörner wurden sie bald zu verschiedenen Veranstaltungen wie Weisert, Paten-Bitten, Geburtstagen oder Beerdigungen eingeladen. Diese musikalischen Anforderungen konnten sie allerdings dann nur mit dem B-Jagdhorn bestehen.

Erster Auftritt in St. Jakob  

Mit einem verschmitzten Lächeln erinnert sich Josef Köstler noch an den ersten großen Auftritt der „Soyener Jagdhornbläser“ in der Wasserburger Stadtpfarrkirche St. Jakob, bei dem sie mit unglaublichem Lampenfieber die „Hubertusmesse“ blasen durften.

Durch den Zugang von Dieter Taubert, der dann auch sehr bald die Leitung der Gruppe übernahm, erlebten die „Soyener Jagdhornbläser“ spürbaren Aufschwung. Der Erfolg regelmäßiger Proben war, dass sie in der Lage waren, außer den Jagdsignalen auch Musikstücke oder eben die „Hubertusmesse“ zu blasen.

Bis zur Übernahme der musikalischen Leitung durch Hornmeister Wolfgang Eisenmann im Jahr 1990 hatte Dieter Taubert im Vorfeld mit großem Erfolg diese engagierte Bläsergruppe aufgebaut. Derzeit besteht die gemischte Gruppe aus zehn aktiven Erwachsenen, die seit zwei Jahrzehnten eine enge Freundschaft zur Bläsergruppe Betzendorf in Niedersachsen pflegt. Die Vielseitigkeit der Bläsergruppe beschert reichlich Auftrittsmöglichkeiten und ist wohl immer als besondere Attraktion bei einer Veranstaltung zu werten. Bei zahlreichen Bläserwettbewerben, wie dem Bundeswettbewerb 2005 in Regensburg oder dem Landesbläserwettbewerb 2012 Eggenfelden waren sie stets im oberen Drittel der teilnehmenden Bläsergruppen angesiedelt und haben sich regelmäßig das Goldene Leistungsabzeichen erblasen.

Die Mitgestaltung der Hl. Messe an der Lindenkapelle in Oed, Gemeinde Soyen, gehört schon seit 24 Jahren zur Tradition und war in diesem Jahr Anlass zur Erinnerung an das 45-jährige Bestehen der „Soyener Jagdornbläser“. Wer Interesse am Jagdhorn hat, kann sich an Hornmeister Wolfgang Eisenmann in Reichertsheim, Telefon 0 80 73/91  64 499 wenden.