Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Zehn Wildsauen erlegt

Jagdgenossen Waldhausen erzielen positive Bilanz

Vorsitzender Sebastian Pichler (links) ehrte seinen langjährigen Vorgänger Alois Zieglgänsberger für seine Verdienste um die Jagdgenossenschaft Waldhausen.
+
Vorsitzender Sebastian Pichler (links) ehrte seinen langjährigen Vorgänger Alois Zieglgänsberger für seine Verdienste um die Jagdgenossenschaft Waldhausen.
  • VonJosef Unterforsthuber
    schließen

Als Höhepunkt der Jahresversammlung der Waldhauser Jagdgenossenschaft wurde der langjährige Vorsitzende Alois Zieglgänsberger für seine Verdienste in über 20 Jahren von seinem Nachfolger Sebastian Pichler mit einer Urkunde geehrt.

Waldhausen – Da Zieglgänsberger kein Geschenk wollte, wurden ihm 100 Euro angewiesen. „Diese Summe möchte ich den Ersthelfern vom Bayerischen Roten Kreuz stiften. Deren ehrenamtliche Arbeit ist aller Ehren wert. Hoffentlich brauchen wir ihren Einsatz nie, aber ich bin sicher, wenn man sie braucht, sind sie ganz schnell zur Stelle. Das hab ich vergangenes Jahr bei einem Unfall in der Nachbarschaft erlebt“, sagt Zieglgänsberger.

Gedenken verstorbener Mitglieder

Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Jagdgenossen Konrad Lackmaier, Josef Pfenninger und Wilhelm Lang gedacht. Schriftführer Markus Schilder berichtete von Arbeitssitzungen des Vorstands. Dabei wurden Themen wie Datenschutz, Digitalisierung des Jagdkatasters oder Einsatzrichtlinien für Nachtsichtgeräte bei der Schwarzwildjagd besprochen.

Lesen Sie auch: Sind die Kirchstätter Jäger einem Wilderer auf der Spur?

Der Kassenbericht von Thomas Steckermeier fiel positiv aus. Alban Freutsmiedl gab den Revisorenbericht. Darauf folgend beschloss die Versammlung, für 2021 zwei Euro je Hektar an die Genossen auszuzahlen. Dazu sollen alle 180 Jagdgenossen kurzfristig ihre Bankdaten an den Kassier oder Vorsitzenden übermitteln.

Abschussquote von 120 Prozent beim Rehwild

Positiv verlief auch die Jagdbilanz der beiden Waldhauser Reviere im vergangenen Jahr. Pächter Sepp Freutsmiedl vom Revier I hatte eine Abschussquote von fast 120 Prozent beim Rehwild und berichtete auch von zehn Abschüssen bei den Wildsauen. Dabei wurden nach der letzten Maisernte an einem Nachmittag neun Wildschweine erlegt. „Seitdem lassen sich die Schwarzkittel nicht mehr sehen“, so Freutsmiedl. Beim Rehwild standen dem Soll von 46 Stück 54 erlegte Rehe gegenüber. Erfreulich war auch das Ergebnis im Revier II von Christian Lackmaier. Dem Sollabschuss von 57 Stück Rehwild standen 59 erlegte Rehe gegenüber. In diesem Revier ist der hohe Abschuss von 37 Füchsen auffällig. Bei beiden Statistiken ist das Fallwild mit inbegriffen.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Pichler konstatierte zu den Abschusszahlen: „Es wurden zwar keine Wildschäden gemeldet, trotzdem zeigten sich einige Jagdgenossen nicht ganz zufrieden mit dem Zustand des Waldes. Wir müssen mehr aufeinander zugehen und zusammen den Zustand des Waldes beobachten. Wir sind seit Jahren auf einem guten Weg. Trotzdem fehlen oft Laubbaumarten, die komplett verbissen wurden. Wir müssen alles versuchen, dass wir einen gesunden Mischwaldbestand ohne Schutzmaßnahmen hochbringen.

Kommentare