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Leitung geht in Ruhestand

Isolde Mittermaier verabschiedet sich nach 23 Jahren aus dem Kinderhaus Isen

Beim Abschied von Isolde Mittermaier: (von links) Bürgermeisterin Irmgard Hibler, neue KiGa-Leiterin Veronika Thomann, Isolde Mittermaier, Altbürgermeister Siggi Fischer und Geschäftsführer Herbert Matzner der Kinderland PLUS gGmbH.
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Beim Abschied von Isolde Mittermaier: (von links) Bürgermeisterin Irmgard Hibler, neue KiGa-Leiterin Veronika Thomann, Isolde Mittermaier, Altbürgermeister Siggi Fischer und Geschäftsführer Herbert Matzner der Kinderland PLUS gGmbH.
  • VonJohanna Furch
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Fast ihr gesamtes Berufsleben hat Isolde Mittermaier in Isen verbracht.

Isen – 23 Jahre davon im Kinderhaus Isen. Doch jetzt hieß es Abschied nehmen von der ehemaligen Leitung des Kinderhauses.

Als sie am 1. September 1999 Teil des Kindergarten-Teams wurde, seien die Gruppen noch in einem umfunktionierten Industriegebäude untergekommen „mit Wasserkübeln in den Gruppenräumen“, weil die Entwässerung innen verlief, erinnerte sich Altbürgermeister Siggi Fischer. „Sie stand auch stets auf der Seite der Mütter, hatte ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter und zeigte Verständnis für die Kommunen“, betonte er und bewunderte sie dafür, im Unvermeidlichen stets das Positive zu sehen.

„Die Kinder haben immer Vorrang“

„Wenn man an das Kinderhaus denkt, denkt man an Isolde Mittermaier“, sagte Bürgermeisterin Irmgard Hibler. In ihrer langen Zeit im Kinderhaus Isen hat sie von einigen Kindern bereits die Eltern betreut. Die Rathaus-Chefin wünschte der scheidenden Kindergartenleitung, dass die Liste mit Dingen, die sie in ihrem Ruhestand erleben möchte, sich nicht allzu sehr angestaut hat.

„Die Kinder haben immer Vorrang“, betonte Mittermaier in ihren Abschiedsworten. „Aber natürlich auch die Eltern, das Personal und die Kommune“, zählte sie auf und machte damit deutlich: „Ich musste viele Leute glücklich machen.“ Aber manchmal ist es, wie es ist, dann gebe es nichts zu diskutieren. Mit dieser Haltung sei sie gut durchgekommen und habe viel für das Kinderhaus erreicht.

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Am meisten werde sie die Gespräche mit den Kindern vermissen. Diese seien so ehrlich und herrlich, allein in den vergangenen Wochen hatte sie zahlreiche Momente mit ihren Schützlingen erlebt, die sie nun zu ihrem Abschied zum Besten gab. Über die vielen Jahre ihrer Arbeit mit Kindern könnte sie ganze Bücher mit deren Gedanken und Aussagen füllen. „Die Arbeit mit den Kindern wird mir fehlen – aber Gott sei Dank habe ich ein Enkelkind.“

Und ihren Kolleginnen versprach sie: „Wenn etwas ist, das Notfalltelefon steht.“ Denn auch jetzt hätte sie noch Ideen und Vorschläge und werde sicher nicht komplett aus dem Alltag im Kinderhaus verschwinden. SF

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