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„Ich habe dem Bus hinterhergewunken“

Isener ärgert sich über Beschriftungsfehler am Erdinger Bahnhof

Da oben steht’s: Deutlich ist die Buslinie 567 angeschrieben, die über Isen nach Dorfen führt. Dort fährt sie nicht ab. Diese Erfahrung musste Förster Ralph Kreitz machen.
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Da oben steht’s: Deutlich ist die Buslinie 567 angeschrieben, die über Isen nach Dorfen führt. Dort fährt sie nicht ab. Diese Erfahrung musste Förster Ralph Kreitz machen.

Vergeblich hat Ralph Kreitz am Erdinger Bahnhof auf den Bus nach Isen gewartet. Dort, wo er stand, war zwar die Linie 567 angeschlagen, dort fuhr sie aber nicht ab, sondern 20 Meter davon entfernt. Ein Beschilderungsfehler. Er hat den Bus dann auch verpasst.

Isen/Erding – Kreitz hatte sein Auto nach Erding in die Werkstatt gebracht. „Anschließend wollte ich mit der Buslinie 567 wieder zurück nach Isen fahren“, erzählt der 58-jährige Förster. Diesen Bus hatte er zuvor noch nie benutzt, der Fahrplan sei ihm aber bekannt gewesen. „Also habe ich mit einer weiteren Person unter dem Schild mit der Beschriftung der Linie 567 gewartet.“

Die richtige Haltestelle befindet sich gut 20 Meter vom überdachten Bereich entfernt. Die falsche Beschilderung wurde inzwischen überklebt.

Richtige Haltestelle an anderem Ort

Vergeblich, wie sich herausstellen sollte. Denn der Bus hat vor dem überdachten Bahnhofsbereich die Fahrgäste abgesetzt, dann umgedreht und ist am erstaunten Isener vorbeigefahren. „Ich habe ihm noch hinterhergewunken.“ Daraufhin hat sich Kreitz an eine pausierende Busfahrerin gewandt, die in der Zentrale anrief. „Die Kollegin wollte nicht glauben, dass der Bus an der Haltestelle vorbeigefahren war.“

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Auch in der Zentrale habe man das nicht nachvollziehen können. „Dann haben sie mir gesagt, dass es meine Schuld gewesen sei, da ich die richtige Haltestelle nicht gefunden hätte“, erzählt Kreitz.

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Diese befindet sich laut MVV nämlich vorderhalb des Busbahnhofs und nicht unter der Beschilderung der Linie 567. Der Bus fährt also nur eine der beiden für die Linie ausgeschriebenen Haltestellen an. Das sei genau diejenige, die für Passanten schlechter sichtbar sei, so Kreitz: „Wenn man noch nie zuvor mit der Linie gefahren ist, stehen die Chancen 50:50, dass man nach Hause kommt.“

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Die Zentrale habe angeboten, dass er ein Taxi rufen und einen Antrag einreichen könne, damit der MVV die Kosten erstatte. „Ich hatte aber keine Lust auf den aufwendigen Schriftverkehr, der am Ende vielleicht eh nichts genützt hätte“, sagt der Isener. Kreitz nutzte die Wartezeit auf den nächsten Bus, um sich mit dem Problem an unsere Zeitung zu wenden.

Kennzeichnung inzwischen überklebt

„Ich hege aber keinerlei Groll gegen den Busfahrer“, betont er. „Der Fehler liegt bei der doppelten Beschilderung, aber der MVV hatte das Problem gar nicht auf dem Schirm.“

Dafür ist nämlich die Stadt zuständig. Ihr Sprecher Christian Wanninger räumte ein Versehen bei der Beschriftung ein.

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Sie ist mittlerweile überklebt worden.

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