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Jubelpaar aus Griesstätt

50 Jahre verheiratet: Zum Jubiläum erfüllen sich Irmgard und Franz Meier einen langen Wunsch

Das Jubelpaar Irmgard und Franz Meier zusammen mit Pfarrer Herbert Weingärtner in der Klosterkirche Altenhohenau. Vor dem Gotteshaus bildete eine Abordnung des Griesstätter Trachtenvereins ein Spalier für die beiden.
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Das Jubelpaar Irmgard und Franz Meier zusammen mit Pfarrer Herbert Weingärtner in der Klosterkirche Altenhohenau. Vor dem Gotteshaus bildete eine Abordnung des Griesstätter Trachtenvereins ein Spalier für die beiden.

Irmgard und Franz Meier aus Griesstätt sind seit 50 Jahren verheiratet. Zu ihrem Jubiläum haben sie sich einen ganz besonderen Wunsch erfüllt.

Von: Alfons Albersinger

Griesstätt – Auf fünfzig glückliche Ehejahre können Irmgard und Franz Meier aus Kolbing zurückblicken. Gemeinsam mit den engsten Angehörigen wurde dieser Anlass jetzt gebührend gefeiert mit einem Dankgottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche in Altenhohenau, bei dem Pfarrer Herbert Weingärtner für das Jubelpaar für viele weitere gemeinsame Jahre den Segen Gottes erbat. Im Familienkreis wurde anschließend gefeiert.

„Caramba“ spielt zur Hochzeit

Franz Meier wurde im August 1948 als erster Sohn der Eheleute Katharina und Franz Meier in Kolbing geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Griesstätt arbeitete er auf dem elterlichen „Oberhunger“-Hof mit. Nach dem Besuch der landwirtschaftlichen Berufsschule leistete er von 1969 bis 1971 seinen Wehrdienst in Traunstein ab. Bei einer Tanzveranstaltung im Jagerwirtsaal in Griesstätt lernte er im Sommer 1970 seine Frau Irmgard, geborene Sandbichler, Landwirtstochter aus Pietzing am Simssee kennen.

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Irmgard arbeitete in München in einem Haushalt und anschließend einige Jahr in einer Rosenheimer Metzgerei. Am 10. Mai 1972 läuteten dann für sie die Glocken der Griesstätter Pfarrkirche zur Hochzeitsfeier, nachdem sie sich vorher vor dem Standesbeamten in der damaligen Gemeindeverwaltung im ehemaligen Postgebäude in Griesstätt das Ja-Wort gegeben hatten. Gerne denken sie an die weltliche Hochzeitsfeier zurück, zu der sie in den Jagerwirtsaal eingeladen hatten und damalige Kapelle „Caramba“ zum Tanz aufspielte. Gemeinsam bewirtschafteten sie dann den Oberhungerhof weiter, den der Franz bereits 1971 von seiner Mutter, der Vater war bereits 1966 nach langer Krankheit verstorben, übernommen hatte. Zum Ausgleich zur Arbeit in der Landwirtschaft war der Franz als Hochzeitslader tätig. In den Jahren von 1986 bis 2009 führte er etwa 300 Hochzeitspaare an den Traualtar und trug dann bei der Hochzeitsfeier mit seinen Versen und Gedichten zur Stimmung bei.

Bekannt ist der Franz auch vielen durch seine Beschäftigung als Lagerist beim örtlichen Raiffeisenlagerhaus vom April 1991 bis Ende April 2002. Mit der Wahl in den Gemeinderat im Jahr 1990 begann die politische Tätigkeit von Franz. Im Mai 2002 wurde er zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Griesstätt gewählt. Auch als Kreisrat von 2008 bis 2020 setzte er sich für die Belange seiner Gemeinde und der das Landkreises ein.

Das Jubelpaar gehörte auch zu den Gründern des Griesstätter Trachtenvereins im Jahr 1981. Im Jahr 1984 wählten den Franz dann die Trachtler zum ersten Vorstand. Dieses Amt führte er bis 2008 mit Leidenschaft aus. In diese Zeit fiel auch die Gründung der Griesstätter Musikkapelle, die er voll unterstützte.

Nicht nur die Trachtensache liegt ihm am Herzen. Er engagierte sich beim Krieger- und Reservistenverein als Reservistenbetreuer und Fähnrich und auch beim Sportverein, wo er für seine langjährige Mitgliedschaft und seinen Einsatz für den Verein bereits zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Eine besondere Freude bereitet dem Franz der Chorgesang. Seit über fünfzig Jahren singt er im Griesstätter Männerchor. Auch die Jubelbraut brachte sich als Mitglied des Frauenbundes in das Griesstätter Vereinsleben ein. Einige Jahre leitete sie diesen Verein.

Trotz aller Arbeit für das Gemeinde- und Vereinsleben fanden sie Zeit für ihre drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne. Zur Familie gehören jetzt auch sechs Enkelkinder, für die das Jubelpaar immer da ist.

Reisen an die Nordsee und Ungarn

Zeit nimmt sich das Jubelpaar für Reisen an die Nordsee und nach Ungarn. Gerne verfasst der Franz noch heute Verse für Familien- und Vereinsfeste und hört sich gerne Oberkrainermusik an. Auch ist er ein großer Sportfan, Fußball liegt ihm besonders am Herzen.

Einen großen langen Wunsch hat sich das Jubelpaar jetzt zur Goldenen Hochzeit selbst mit einer mehrtägigen Flugreise nach Rom mit Papstaudienz und Stadtbesichtigung erfüllt.

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