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500 Tage Bürgermeister (Teil 8)

Irmgard Hibler aus Isen über die Arbeit im Rathaus: „Man weiß nie, was der Tag so bringt“

Seit 500 Tagen ist Irmgard Hibler Bürgermeisterin von Isen. Im Interview spricht sie über die Belebung des Orstkerns, das Nahwärmentz und den öffentlichen Nahverkehr.
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Seit 500 Tagen ist Irmgard Hibler Bürgermeisterin von Isen. Im Interview spricht sie über die Belebung des Orstkerns, das Nahwärmentz und den öffentlichen Nahverkehr.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Die Isener Bürgermeisterin Irmgard Hibler ist eine der 13 Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, die nun seit 500 Tagen im Amt sind. Mit der Wasserburger Zeitung spricht sie über das Fassadenprogamm im Ortskern, das Nahwärmenetze und die Pläne für den ÖPNV.

Isen – Seit der Kommunalwahl 2020 sind im Altlandkreis Wasserburg 13 neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Amt und Würden. Unsere Heimatzeitung fragte nach, wie die ersten 500 Tage ihrer Amtszeit verlaufen sind. Lesen Sie heute die Antworten von Irmgard Hibler (Freie Wähler), Rathauschefin im Markt Isen.

Wie hat Corona in den ersten 500 Tagen Ihrer Amtszeit mitregiert?

Irmgard Hibler : Corona hat mich sehr im Bürgerkontakt eingebremst, da keine geselligen Feierlichkeiten mehr stattfanden und Kontaktbegrenzungen oberstes Gebot der Stunde waren. Jedoch war es mir sehr wichtig, alle laufenden Projekte intensiv weiterzuverfolgen. Was in Präsenz nicht möglich war, wurde in Online-Besprechungen gemacht.

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Mit einem Fassadenprogramm wollen Sie den Ortskern beleben. Wir kommen sie dabei voran?

Hibler: Insgesamt bin ich zufrieden, wie es im Ort vorangeht. Natürlich muss man auch Geduld haben. Nicht alle Projekte lassen sich über Nacht umsetzen. Mit dem Fassadenprogramm haben wir den Kern vom Ort im Blick. Wir wollen dafür sorgen, dass die Fassaden gestalterisch schöner werden. Für die Geschäftsleute ist damit auch ein Anreiz verbunden, die Zugänge zu ihren Geschäften barrierefrei zu gestalten oder auch die Schaufenster neu zu gestalten.

Mit dem Programm erhoffen wir uns eine langsame Belebung des Ortskerns, es gibt hier ja auch ein paar Leerstände, die sollen sich wieder füllen. Der Markt Isen beteiligt sich an den Kosten der Baumaßnahmen durch die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 15.000 Euro, sofern die Maßnahme zur Erhaltung und Gestaltung des Ortsbildes beiträgt und den Zielen und Zwecken der städtebaulichen Erneuerung entspricht. Das ist ein schönes Geld.

Wie steht es um die Nahwärmenetze, die in Isen entstehen sollen?

Hibler: Es läuft gerade die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule, und im Zuge dieses Vorhabens haben wir die Heizung ausgeschrieben. Dabei geht es um den Anschluss an ein noch aufzubauendes Nahwärmenetz, das mit Hackschnitzel betrieben wird. Für diese Maßnahme hat sich ein Bieter gefunden. Im Ortsteil Mittbach entsteht gerade ein Baugebiet mit 15 Parzellen und ein Feuerwehrhaus. Dort befindet sich auch ein Kindergarten, der eine neue Heizung benötigt. Ein Interessent ist an uns herangetreten, der für diesen Bereich ein ebenfalls mit Hackschnitzel betriebenes Nahwärmenetz aufbauen möchte.

Auch im öffentlichen Personennahverkehr streben Sie Verbesserungen an. Mit Erfolg?

Hibler: Der ÖPNV wurde zum letzten Fahrplanwechsel mit einer Taktverdichtung erheblich ausgeweitet. Nun gibt es auch samstags eine Busverbindung nach Erding.

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Worauf freuen Sie sich morgens, wenn Sie ins Rathaus gehen?

Hibler: Im Rathaus regiert ein sehr gutes Betriebsklima und man weiß nie so genau, was der Tag alles so bringt. Das ist ja nicht immer schlecht!

Wenn Sie einen Wunsch für Ihre Gemeinde frei hätten, dann . . .

Hibler: . . wäre unsere Grund- und Mittelschule übermorgen komplett saniert! Und ich wünsche mir, dass die Bürgerinnen und Bürger gesund bleiben und Corona die Gesellschaft nicht spaltet.

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