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Eine gemeinsame Zukunft mit Afrika

Inn-Gespräch: So kann man der Neuen Seidenstraße der Chinesen Paroli bieten

Gerd Maas (links) moderiert das Inn-Gespräch mit Unternehmer Martin Alexander Schoeller.
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Gerd Maas (links) moderiert das Inn-Gespräch mit Unternehmer Martin Alexander Schoeller.

Der Leiter der Familienunternehmer-Kommission Wirtschaftsethik, Gerd Maas, hatte beim dritten Inn-Gespräch Martin Alexander Schoeller zu Gast. Der Unternehmer plant, den „Neue Seidenstraße“-Projekten der Chinesen Paroli zu bieten.

Wasserburg – Vermutlich hat schon jeder einmal einen Schoeller in der Hand gehabt. Der Vater des diesjährigen Gastes beim dritten Inn-Gespräch der Familienunternehmer Südostbayern im Wasserburger Inn-Kaufhaus, Martin Alexander Schoeller, erfand 1959 den Kunststoff-Bierkasten. Er selbst erfand mit seinem Bruder und ihrem Unternehmen die gelben Postboxen und die faltbaren Mehrweg-Kunststoffkisten für Obst- und Gemüse-Lieferungen im Einzelhandel.

Urgroßvater war Oskar von Miller

Mehrwegverpackungen, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sind bis heute die entscheidenden Geschäftsfelder der über 5500 Mitarbeiter starken internationalen Schoeller-Gruppe mit Sitz in Pullach. Schoeller stecken Erfindergeist und gesellschaftliches Engagement in den Genen. Der Urgroßvater mütterlicherseits war Oskar von Miller, Pionier der Elektrifizierung und Gründer des Deutschen Museums in München. Mutter Christina von Miller zog es nach dem Krieg zum Studium in die USA und leitete nach dem frühen Tod ihres Mannes über Jahrzehnte den Aufsichtsrat der expandierenden Firma. Opa Max Schoeller war Zuckerfabrikant und unternahm als Ethnologe mehrere ausgiebige Expeditionen nach Afrika.

Den Chinesen Paroli bieten

Nach Afrika zieht es den Enkel heute auch. Er will den autokratischen „Neue Seidenstraße“-Projekten der Chinesen hier Paroli bieten und einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Europa und Afrika nach den Ideen der Sozialen Marktwirtschaft entwickeln – einer Ordnung die genauso auf Freiheit, Wettbewerb und Eigentum setzt wie auf Menschenwürde, Verantwortung und Solidarität.

„AFRIKA FIRST! Die Agenda für unsere gemeinsame Zukunft

So, wie Schoeller tickt, bleibt es nicht nur bei Ideen. Mit seinem Buch „AFRIKA FIRST! Die Agenda für unsere gemeinsame Zukunft“ und dem gleichnamigen Netzwerk, aus dem Honorarkonsul von Togo oder mit der Desert Food Foundation, setzt Schoeller seine Ideen um und inspiriert andere sich zu beteiligen und in Afrikas Zukunft zu investieren.

Zuschauerbeteiligung mit Stehempfang

Das Inn-Gespräch wurde, wie in der Vergangenheit, vom Leiter der Familienunternehmer-Kommission Wirtschaftsethik Gerd Maas als eins zu eins Gespräch moderiert. Die Zuschauer konnten sich beteiligen und nahmen beim anschließenden Stehempfang die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Schoeller ausgiebig wahr.

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Maas gelang es an diesem Abend wieder tief in das Leben und die Motivation des Gesprächsgastes einzutauchen und zwei Stunden wie im Fluge vergehen zu lassen. Das Inn-Gespräch findet jährlich statt. Die nächste Veranstaltung ist fürs Frühjahr 2023 geplant. Interessenten können per E-mail an g.maas@maas-projekt.de schreiben, um eingeladen zu werden. re/MG

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