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Winterdienst ist bereit

In Wasserburg steht tonnenweise Streusalz zur Verfügung

Schaufelt fürs Foto Natriumchlorid: Bauhofchef Manfred Bierwirth im Wasserburger Salzlager.
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Schaufelt fürs Foto Natriumchlorid: Bauhofchef Manfred Bierwirth im Wasserburger Salzlager.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Für den Winter gerüstet ist der Wasserburger Bauhof. 300 Tonnen Streusalz sind gelagert, das ist mehr als genug, weiß der Leiter Manfred Bierwirth.

Wasserburg – Noch kämpft in diesen Tagen der Bauhof mit Kehrmaschinen gegen die Massen von Laub, das sich auf den Straßen und Gehwegen in der Stadt angesammelt hat. Es ist deutlich mehr als in den vergangenen Jahren, weil es heuer vergleichsweise viel geregnet hat.

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Doch vermutlich schon in Kürze werden die städtischen Bediensteten in Wasserburg auf andere Weise gefordert sein: Es drohen Eis und Schnee. Manfred Bierwirth, seit März Chef des Wasserburger Bauhofs, sieht sich freilich gut gerüstet für den bevorstehenden Winterdienst.

Pro Tonne 60 Euro Kosten

„Wir haben von einer Firma in Augsburg 200 Tonnen Salz geliefert bekommen, 100 Tonnen sind noch vom letzten Winter im Lager“, sagt Bierwirth. Die Kosten für das Auftaumittel halten sich im Rahmen, für die Tonne wird etwa 60 Euro verlangt. „Der Winter kann kommen“, so Bierwirth. „Wir sind bereit.“

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Im Durchschnitt sind es ungefähr 160 Tonnen, die in Wasserburg im Winter verbraucht werden, in der schneereichen Saison 2018/19 waren es sogar 220 Tonnen. Seinen Fahrzeugpark hat der Bauhofchef gut vorbereitet: „Auf den großen Bulldog haben wir schon den Streuer montiert.“ Flüssigsalz kommt jedoch nicht zum Einsatz, weil der Bauhof keine Geräte zum Ausbringen hat.

Team von 20 Mann

Das Team von Bierwirth umfasst 20 Mann, damit kommt er hin. „Jedes Fahrzeug ist doppelt besetzt – wir haben einen Lastwagen, den Bulldog und zwei kleinere Maschinen für die Gehwege.“ Einige Männer sind zu Fuß unterwegs, etwa wenn Bushaltestellen freigeschaufelt werden müssen. Insgesamt 94 Kilometer umfasst das kommunale Straßennetz, um das sich die Stadt kümmern muss. Die Staats- und Bundesstraßen – die Salzburger, die Priener, die Rosenheimer und die Münchner Straße – fallen nicht in die Zuständigkeit des Bauhofs, es sind die zahlreichen kleineren Straßen, die im Bedarfsfall gestreut werden müssen. Richtung Süden reicht das Einsatzgebiet bis nach Attel, nach Nordosten und Nordwesten bis Neudeck und Osterwies. Unterstützt wird die Stadt von der Firma Zosseder mit drei Fahrzeugen, für Reitmehring ist wie in den Vorjahren die Firma Agrarservice von Josef Baumann beauftragt, für Streuung und Räumung zu sorgen.

Um halb drei muss der „Melder“ los

Im Fall der Fälle müssen die beauftragten Winterdienstler früh ran: „Der Melder fährt oft schon um halb drei los. Der muss schauen, ob wir ausrücken müssen“, so Bierwirth.

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Gegen sieben Uhr sollten die Straßen der Stadt gefahrlos befahrbar sein. Bierwirth hofft, dass die Bürger Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten während den Räumungsaktionen aufbringen. Etwa dann, wenn die gerade freigeschaufelte Einfahrt von einem vorbeifahrenden Schneepflug wieder zugeschüttet wird oder man eine Weile warten muss, bis die Wege wieder einigermaßen passierbar sind. „Eine Tour dauert ja zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Stunden.“

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