Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Säen und ernten

In Wasserburg entsteht ein neuer Garten für alle

Gärtnern in der essbaren Stadt: vor allem für Familien eine Möglichkeit, Kindern zu zeigen, welch reiche Ernte die Natur abwirft.
+
Gärtnern in der essbaren Stadt: vor allem für Familien eine Möglichkeit, Kindern zu zeigen, welch reiche Ernte die Natur abwirft.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
    schließen

Der frühere Eigentümer war ein begnadeter Gärtner: Diese Tradition nimmt ein Projekt in Wasserburg auf, das am Riedener Weg 3 in Wasserburg einen Gemeinschaftsgarten auf Zeit schafft.

Wasserburg – Auf dem Grundstück am Riedener Weg in Wasserburg dürfen demnächst Bürger Gemüse oder Blumen anpflanzen – säen, pflegen und ernten im Einklang mit der Natur. Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates befürwortete einstimmig einen entsprechenden Antrag der Fraktion der Grünen.

„Hier steht bereits ein sehr guter Apfelbaum“, berichtete Steffi König schmunzelnd, als sie für die Antragsteller die Idee der Grünen, hier einen Gemeinschaftsgarten anzulegen, erläuterte. Die Vereinigung „essbare Stadt“ und der Verein Gemeinwohlökonomie hätten bereits Interesse an einer Nutzung signalisiert, so König. Es müsse jetzt schnell was passieren, denn das Grundstück wuchere zu. Ein Wasseranschluss sei vorhanden.

Befristete Nutzung per Pacht

Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) und die Verwaltung unterstützen das Vorhaben. Noch im November soll das Gebäude auf dem Grundstück abgerissen werden. Dann könne es – nach Erstellung eines Bodengutachtens – befristet gärtnerisch genutzt werden. Das Gelände ist 556 Quadratmeter groß.

Lesen Sie auch: Die erste Ernte ist eingefahren: Gemeinschaftsgarten Unterreit ist ein voller Erfolg

Eine ähnliche Nutzung ist bereits vor Jahren auf dem Grundstück Bahnhofstraße 60 in Reitmehring vereinbart worden und auch am Kapuzinerweg 2 vorgesehen, teilte Kölbl weiter mit. Die Stadt werde mit einem Verein oder einer Gruppe, die das Projekt trage, einen Pachtvertrag abschließen – ab Frühjahr 2022. Die Pacht werde öffentlich ausgeschrieben. Pro Quadratmeter koste sie im Jahr einen Euro.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Das Erbbaugrundstück am Riedener Weg 3 soll später bebaut werden. Deshalb kann der Gemeinschaftsgarten nur übergangsweise ansiedeln. Es handele sich um eine Zwischenlösung, betonte Heike Maas, Fraktionsvorsitzende von CSU-Freie Wähler-Wasserburger Block. Auf diese Tatsache müsse die Stadt die Interessenten für eine Pacht aufmerksam machen. Deshalb ist die Anpflanzung von Bäumen und größeren Sträuchern auch nicht möglich, ergänzte Josef Baumann (Freie Wähler Reitmehring-Wasserburg). Doch dem Anbau von Gemüse und Kräutern, von Stauden sowie Blumen nach dem Prinzip der „essbaren Stadt “ steht nichts im Wege.

Mehr zum Thema

Kommentare