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Berichte der Referenten

Vom Smartphone-Kurs für Senioren bis zum Jugendtreff: In Obing wird viel getan für die Generationen

Treffpunkt der Generationen: das Haus der Vereine in Obing.
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Treffpunkt der Generationen: das Haus der Vereine in Obing.
  • VonInge Graichen
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Im Obinger Gemeinderat berichteten die Beauftragten für die verschiedenen Bereiche der sozialen Aufgaben der Gemeinde über ihre Tätigkeit in den vergangenen Jahren. Die Referate zeigten deutlich auf, wie viel für die Generationen in Obing getan wird.

Obing – Die Familienbeauftragte Kerstin Plank stellte die Aktionen vor, die sie mit ihrer Mitbeauftragten Ingrid Wimmer durchgeführt hatte, um Familien bei Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung zu unterstützen. So lag in den vergangenen beiden Jahren ein großer Teil der Organisation des Ferienprogramms für die Obinger Schulkinder bei den Familienbeauftragten. Die dort angebotenen Aktivitäten wurden sehr gut angenommen.

Wunschzettelaktion wird vereinfacht

Weihnachten 2021 wurde eine Wunschzettelaktion für bedürftige Kinder ins Leben gerufen, an der sich allerdings kaum Kinder beteiligten – wohl weil die Hürde beim Anmelden zu hoch war, wie Kerstin Plank vermutete. Die Aktion soll Weihnachten in modifizierter, vereinfachter Form erneut durchgeführt werden. Nicht nur Kinderwünsche werden erfüllt, denn es hatte sich große Bereitschaft bei den Obinger Bürgern gezeigt, sich auch für andere Personengruppen einzubringen.

Aktion „Obinger Brot am Haken“

Mit „Obinger Brot am Haken“ wird gerade eine neue Idee in die Tat umgesetzt – Kunden von „Marias Backshop“ beim Nahkauf und der Bäckerei bei Edeka Karavil können beim Kauf ihres Brotes oder Kuchens ein zweites Brot oder ein Stück Kuchen spenden.

Die Familienbeauftragten brachten sich mit Überlegungen für die Neugestaltung des durch das Unwetter des vergangenen Jahres in Mitleidenschaft gezogenen Strandbad-Spielplatzes ein. Das von ihnen als Spielgerät vorgeschlagene Piratenschiff wurde allerdings wegen der hohen Kosten von der Gemeinde bisher nicht realisiert. Außerdem unterstützen die Familienbeauftragten das von einer Gruppe von Eltern entwickelte Projekt „Motorikpark“ vor allem für ältere Kinder ab zehn Jahren, für die die üblichen Spielplätze nicht mehr attraktiv sind.

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Die Behindertenbeauftragten Simon Voit und Thomas Breu waren bei der Gemeinderatssitzung verhindert. Ihr Bericht verlas Bürgermeister Sepp Huber (Freie Wähler). Sie sehen es als ihre wichtigste Aufgabe an, für weitere Verbesserung der Barrierefreiheit in Obing zu sorgen. Als aktuelles Ergebnis werden demnächst die Behindertenparkplätze am Rathaus mit einem neuen für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer geeigneten Pflaster versehen. Auch die öffentlich zugängliche Toilette im Haus der Vereine ist behindertengerecht gestaltet worden.

Jugendliche pflanzten nach Unwetter Ersatzbäume

Jugendbeauftragter Albert Löw hatte einen Schwerpunkt seines Engagements in der Begleitung der im Jugendtreff JUZ Obing City geleisteten Arbeit und in der Zusammenarbeit mit JUZ-Betreuer Basti Wörndl. Die auf seine Initiative gestartete Aktion, mit JUZ-Besuchern die Spielplätze in der Gemeinde Obing aufzuräumen und neu herzurichten, wurde durch Corona und Schlechtwetter ausgebremst, steht aber weiter auf dem Plan, berichtete er. Eine Reihe von Jugendlichen unterstützte den Bauhof beim Pflanzen von Ersatzbäumen für die durch das Unwetter entwurzelten und abgeknickten Bäume. Ein Pizza-Essen als Ersatz für dem Wetter zum Opfer gefallene Aktivitäten im Ferienproramm des JUZ fand bei Löw daheim statt.

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Für die Zukunft entwickelte er mit der Seniorenbeauftragten Fanni Mayer die Idee einer Smartphone-Beratung – von Jugendlichen für Senioren.

Stellvertretende Seniorenbeauftragte Fanni Mayer berichtete ebenfalls über die Arbeit – auch im Auftrag von Gudrun Steinack. Diese ist vor allem in dem von ihr initiierten „Café Memory“ aktiv und stellte nach der Corona-Pause fest, dass die Besucherzahl dort zurückgegangen ist. Es könnten also noch weitere Gäste betreut werden, so der Hinweis der Seniorenbeauftragten. „Café Memory“ sei ein niederschwelliges Betreuungsangebot für Menschen mit demenziellen Erkrankungen, das den pflegenden Angehörigen Freiräume verschaffe.

Weitere Angebote für Senioren gebe es von der Frauengemeinschaft erklärte Mayer. Seniorennachmittage und –ausflüge stehen dort auf dem Programm.

Smartphone-Kurse für ältere Bürger

Außerdem informierte sie über die von ihr für Obing initiierten, von der VHS Trostberg in Räumen der Gemeinde Obing im vergangenen Jahr und dieses Frühjahr veranstalteten Smartphone-Kurse für alle, die sich im Umgang mit den digitalen Medien noch besser auskennen wollen. Im Herbst dieses Jahres werde wieder so ein Kurs stattfinden. Mayer wies darauf hin, dass die Ausstellungen im Obinger Heimatmuseum ein sehr gutes Angebot für die älteren Mitbürger seien und bei ihnen viel Interesse wecken würden.

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