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AUS DEM BAUAUSSCHUSS

In Haag gehts voran: Das Bauvorhaben in Bichl im Ortsteil Oberndorf nimmt Gestalt an

Der Bauausschuss in Haag bringt das Bauvorhaben in Bichl voran.
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Der Bauausschuss in Haag bringt das Bauvorhaben in Bichl voran.
  • vonLudwig Meindl
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Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss des Bauausschusses im Haager Gemeinderat geht das Bauvorhaben in Bichl im Ortsteil Oberndorf seiner Verwirklichung entgegen.

Haag – Zur Sitzung im Bürgersaal legte Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) die aktuellen Stellungnahmen der Behörden zu diesem Vorhaben vor. Diese mussten mit der Änderung im Bebauungsplan Bichl-Süd in Einklang gebracht werden.

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Für das Flurstück 853/0 stellte die Landschaftspflege im Landratsamt Mühldorf den vorgeschriebenen Erhalt des Strauchbestandes laut Plan fest. Dieser solle jedoch entfallen. So müsse er anderswo ergänzt werden. Der Unteren Naturschutzbehörde reiche die Darstellung des Ersatzes im Freiflächengestaltungsplan.

Baumpflanzungen dürfen Leitungen nicht behindern

Ein weiterer Hinweis galt der Beseitigung von Hecken, Gebüschen und sonstigen Gehölzen. Das solle im Zeitraum von Oktober bis Ende Februar erfolgen. Außerdem sei ein als zu erhaltend eingestufter Baum beseitigt worden. Dafür solle Ersatz beschafft werden.

Die Telekom mahnte vorweg, dass durch Baumpflanzungen die Telekommunikationslinien nicht behindert werden dürften. Das Plenum nahm die Anmerkungen einstimmig auf. Die Einwände werden an die Bauwerber weitergegeben.

Bauerverband äußert keine Bedenken

Weiter mahnte der Naturschutz eine zeitnahe Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen durch die Gemeinde an. Sie solle der Naturschutzbehörde gemeldet werden. „Das ist auf unbebauten Grundstücken schwierig“, bemerkte die Bürgermeisterin dazu. Die erforderlichen Maßnahmen seien in die Ortsrandeingrünung auf privatem Grund integriert. Der Markt Haag werde sich bemühen, die Grünordnung umzusetzen.

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Neben einer textlichen Anmerkung der Ortsplanung äußerte der Bauernverband, keine Bedenken gegen das Vorhaben. Es gelten wie sonst die Hinweise für die Satzung. Danach seien bei landwirtschaftlichen Betrieben Emissionen wie Lärm, Staub, Gerüche und Insektenflug unvermeidbar. Sie könnten sich auch zu unüblichen Zeiten bemerkbar machen, so an Sonn- und Feiertagen, und müssten „unentgeltlich und entschädigungslos“ geduldet werden.

Alle Anmerkungen wurden in den Bebauungsplan eingefügt

Schließlich erinnerte das Wasserwirtschaftsamt an die Gefahren von Starkniederschlägen. Die Planung solle darauf achten, über „relevante Höhen“ das eventuelle Eindringen von Wasser abzuhalten. In diesem Zuge seien auch tieferliegende Räume zu schützen.

Ein letzter Hinweis betraf den „vorsorgenden Bodenschutz“. Um den Boden vor physikalischen und stofflichen Beeinträchtigungen zu bewahren, müssten Ober- und Unterboden getrennt abgetragen werden. Zu beachten sei die fachgerechte Zwischenlagerung, der Schutz vor Verdichtung und die weitere Zuführung einer möglichst hochwertigen Nutzung. Der Bauausschuss fügte alle Anmerkungen einstimmig in den Bebauungsplan ein.

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