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Schacht bleibt Ausnahme

In Haag bleibt der Wasserzähler im Haus

Wasseruhr
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Die Wasseruhr bleibt im Haag im Haus und wird nicht nach draußen verlegt.

In Haag wird der technische Anschluss des Wasserwerks nachgebessert. Bedingung dabei: Der Wasserzähler bleibt im Haus, zuvor hatte die Beschwerde von Charlie Bauer hohe Wellen geschlagen.

Von Ludwig Meindl

Haag – Das Facebook-Video von Charlie Bauer und die folgende Berichterstattung war dem Haager Gemeinderat wohl noch im Kopf, als in der vergangenen Sitzung die Nachbesserung des technischen Anschlusses des Wasserwerks besprochen wurde. Den Entwürfen von Wassermeister Werner Eß stellte das Plenum nur eine Maßgabe, dass der Zähler im Haus bleibt und nicht, wie bei Bauer, nach draußen in einen Schacht verlegt. Ansonsten wurden die Pläne einstimmig angenommen.

Die Einrichtung des Wasserzählers außer Haus erschien den R#ten umständlich. Es sei einfacher, wenn er wie bisher üblich im Keller des Gebäudes untergebracht werde. Hans Urban (CSU) schlug vor, diesen Zusatz in den Beschluss aufzunehmen. Dazu gab es keine Gegenstimme. Neuester Trend ist nach Angaben des Wassermeisters der digital ablesbare Wasserzähler.

Er befinde sich in Vorbereitung und liege in den Kosten deutlich höher. Der gängige Wasserzähler koste zehn Euro, die Digitalausführung 60. Die Kosten würden auf die Gebühren umgelegt.

Leitung darf nicht überbaut werden

Die Erneuerung der technischen Anschlussbedingungen regte Eß auf Grund aktueller Erfahrungen im Neubaugebiet an. Zur Frage stand auch, ob die Einrichtung auf noch unbebauten Grundstücken ausgeführt werden soll.

Das fällt in das Ressort der Erschließungsverträge, so die Bürgermeisterin. Kein Bauunternehmer sei „begeistert, wenn er nachbessern muss“.Im Detail unterstrich Wassermeister Eß als markante Punkte der Neufassung: Die Trasse zur Verlegung der Hausanschlussleitung muss vollständig frei sein (keine Behinderung durch Aushub, Silo, Kran oder Baugerüst). Die Art der Ausführung ist abhängig von der Anschlusslänge, dem Gelände und der Bebauung. Die Hausanschlussleitung ist grundsätzlich geradlinig und auf kürzestem Weg zum Gebäude zu führen. Sie muss jederzeit zugänglich und vor Beschädigungen geschützt sein. Die Bepflanzung mit Bäumen und tiefwurzelnden Sträuchern innerhalb eines Schutzstreifens von 1,5 Meter ist nicht zulässig. Hausanschlussleitungen dürfen grundsätzlich nicht überbaut werden.

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Bei Nichtnutzung des Hausanschlusses und somit Außerbetriebnahme der gesamten Anlage des Grundstückeigentümers länger als ein Jahr ist der Anschlussnehmer verpflichtet, eine Stilllegung zu beauftragen. Andernfalls hat der Anschlussnehmer die Leitung in regelmäßigen Abständen zu spülen, um somit einen ausreichenden Wasseraustausch sicherzustellen.

Bedingungen online nachzulesen

Der Wasserzählerschacht ist circa einen Meter hinter der Grundstücksgrenze auf Privatgrund zu errichten, hierbei sind gegebenenfalls geplante Straßenverbreiterungen zu berücksichtigen. Wasserzählerschächte sollen außerhalb von Verkehrsflächen angeordnet werden. Ist dies nicht möglich, sind die zu erwartenden Verkehrslasten bei der Statik und bei Auswahl der Belastungsklasse der Schachtabdeckungen entsprechend zu berücksichtigen.

Die genaue Lage und Größe des Wasserzählerschachtes wird nach Rücksprache mit dem Wasserwerk Haag festgelegt. Zusammenfassend betonter Eß: „Die Regel wird weiterhin sein, bei Neubauten in den Keller zu gehen. Der Schacht wird auf alle Fälle ein Sonderfall bleiben.“

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Gemeindegeschäftsleiter Manfred Mörwald ergänzte: „Die technischen Anschlussbedingungen können künftig auf der Homepage des Marktes eingesehen werden.“

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