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Aus dem Gemeinderat

In Griesstätt wird nachverdichtet: Gemeinderat genehmigt Bebauungsplan

Die Sichtverhältnisse des Einmündungsbereichs der Max-Stoll-Straße zur Dr.-Mitterwieser-Straße hat der Gemeinderat für die Planung berücksichtigt.
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Die Sichtverhältnisse des Einmündungsbereichs der Max-Stoll-Straße zur Dr.-Mitterwieser-Straße hat der Gemeinderat für die Planung berücksichtigt.

Der Griesstätter Gemeinderat genehmigt die Neuauflage des Bebauungsplans in der Max-Stoll-Straße. Ein Anwohner erhebt Einwände.

Griesstätt – Einstimmig hat der Griesstätter Gemeinderat die Neuaufstellung des Bebauungsplans der Max-Stoll-Straße als Maßnahme der Innenentwicklung des Ortes beschlossen.

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Da in der Gemeinde eine zunehmende Nachfrage nach Bauflächen für Wohngebäude besteht, und um dieser nicht nur durch die Ausweisung neuer Siedlungsflächen zu begegnen, waren im August 2021, damals ebenfalls einstimmig, die Weichen zur Anpassung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren gestellt worden. Vor allem die Möglichkeiten der Innenentwicklung der bestehenden Siedlungsstruktur sollten verstärkt genutzt werden, war die Intention dabei gewesen.

Einwendungen gegen Einmündungsbereich

Im Rahmen der Neuaufstellung des Bebauungsplans ist nun ein einheitliches und ein in seiner Gesamtheit abgewogenes städtebauliches Konzept festgesetzt worden. Ausgehend von der bestehenden baulichen Struktur kann durch Nachverdichtung ein in Abwägung mit dem Ortsbild und der bestehenden Erschließung möglichst dichtes Quartier entstehen.

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Eine Anlieger-Einwendung im Einmündungsbereich der Max-Stoll-Straße zur Dr.- Mitterwieser-Straße wurde allerdings in der Neuauflage des Bebauungsplans nicht berücksichtigt. Die Befürchtung, durch Reduzierung des Baufensters würde der Grundstückseigentümer gegenüber allen anderen benachteiligt, wurde in der Stellungnahme der Verwaltung ausführlich begründet und zurückgewiesen. Die Gemeinderäte konnten nicht nachvollziehen, dass laut dem Anlieger ein erheblicher Teil des Grundstücks für eine Bebauung ausgeschlossen worden sei – was somit was auch eine Reduzierung des Grundstückswertes zur Folge habe, wie der Anwohner monierte. Das Gremium war sich einig, dass prozentual betrachtet keine Benachteiligung im Vergleich zu den anderen Grundstücken bestehe, dies habe eine Berechnung ergeben. Dagegen wurden die Sichtverhältnisse bei der Einfahrt in die Max- Stoll-Straße für die Planung des vorgesehenen Bauraums als vordringlicher erachtet. Durch die Reduzierung des Baufensters soll also die Sicht auf die Kreuzung gewährleistet werden.

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Eine ausführliche Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes, vor allem zur Bewältigung von Starkregenereignissen, nahmen die Mitglieder des Gemeinderates zur Kenntnis. Da im Rahmen des Bebauungsplans eine flexible Nachverdichtung eines bestehenden Wohngebiets ermöglicht werden soll, sei eine sinnvolle Festsetzung von festgelegten Versickerungsflächen schon im Vorfeld bei einem derartigen Vorhaben nicht sinnvoll, so wurde eingewandt. Der Bebauungsplan lasse eine hochwasserangepasste Bauweise zu. Entsprechende Hinweise seien im Bebauungsplan beigefügt. Die zu Elementarschadensversicherungen würden außerhalb des Bebauungsplanverfahrens an die Grundeigentümer weitergeleitet. Hinweise zum Schutz des Bodens würden noch eingearbeitet, wurde letztlich im einstimmigen Beschluss festgehalten.

Keine Änderungen erforderlich

Die Stellungnahme des Kreisbauamtes wurde ebenfalls zur Kenntnis genommen. Sie wird aber noch überarbeitet und zusammengefasst berücksichtigt. Quergiebel und Dachgauben sollen ausnahmsweise zulässig sein. Im Hinblick auf Dachflächenfenster wird die Festsetzung inhaltsgleich umformuliert. Darüber hinaus seien keine Änderungen erforderlich, war man sich einig. Ebenfalls nur zur Kenntnis genommen wurden die Empfehlungen zum Brandschutz von der Bayernwerk Netz GmbH. Eine Anpassung der Planung wurde hier ebenfalls als nicht erforderlich angesehen.

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