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Polizei spricht von 500.000 Euro Schaden

„In fünf Minuten die Hütte abgebrannt“ - So hat die Bewohnerin das verheerende Feuer in Babensham erlebt

Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren versuchen, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.
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Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren versuchen, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Rund 500.000 Euro Sachschaden richtete ein Brand auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Babensham an, das am Montagfrüh (8. August) ausgebrochen war. Menschen wurden nicht verletzt. Gegenüber den OVB-Heimatzeitungen hat sich jetzt die Bewohnerin zu Wort gemeldet.

Babensham – Über den Notruf der Integrierten Leitstelle wurde am Montagmorgen gegen 6.20 Uhr ein Brand auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich von Babensham gemeldet. Die Rauchschwaden über dem Hof im Ortsteil Oberbierwang konnten bereits aus mehreren Kilometern Entfernung wahrgenommen werden.

Die Rauchschwanden waren schon von Weitem zu sehen.

Eine junge Anwohnerin schilderte gegenüber den OVB-Heimatzeitungen den Moment, an dem die Sirene losgegangen sei. „Alle Nachbarn sind dann auf die Straße gelaufen.“ Innerhalb von 15 Minuten sei die Feuerwehr gekommen und habe zu löschen angefangen. „Ich hab‘ schon ein bisserl Angst gehabt.“

Maschinen und Gerätschaften

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei stand ein ehemaliges Stallgebäude, in dem inzwischen Maschinen und Gerätschaften eingelagert waren und in dem sich eine Werkstatt befindet, bereits in Vollbrand. Die Helfer konnten deshalb ein Übergreifen der Flammen vom Stallgebäude auf das Wohnhaus nicht mehr gänzlich verhindern, brachten die Flammen aber in etwas mehr als einer Stunde unter Kontrolle.

Insgesamt seien knapp 180 Mann im Einsatz gewesen, „von allen Feuerwehren rundum“, sagte Anreas Grünauer, Kommandant der Feuerwehr Tittlmoos, der in dieser Funktion nach eigenen Angaben seinen ersten Großbrand miterlebt hatte. „Es war gut, dass die Feuerwehr gleich vor Ort war“, so Grünauer. „So haben wir das Wohnhaus retten können“, sagte Grünauer, ehe er mit seinem Kameraden dafür sorgte, dass der Brand nicht wieder auflodert: „Wir werden mit dem Bagger die Sachen auseinanderziehen und da löschen, wo es nochmal aufflackert.“

Auch auf das Wohnhaus hatte das Feuer übergegriffen.

Menschen kommen nicht zu Schaden

Menschen kamen bei dem Großbrand nach Angaben eines Polizeisprechers nicht zu Schaden, wenngleich der Bewohnerin des Anwesens, Astrid Linsmaier, der Schrecken noch ins Gesicht geschrieben steht: „Ich hab erlebt, dass in fünf Minuten die ganze Hütte abgebrannt ist.“ Den Schaden bezifferte die Polizei in einer ersten Schätzung auf rund 500.000 Euro.

Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort. Die weiteren Untersuchungen am Brandobjekt wurden noch im Laufe des Vormittags von den Brandfahndern des zuständigen Fachkommissariats K1 der Kripo Rosenheim und von der Spurensicherung übernommen.

Angaben zur Brandursache können derzeit noch nicht gemacht werden. Der Kripo liegen nach Angaben von Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, derzeit aber keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.

Auch Bewohnerin Linsmaier „weiß nicht, was die Ursache gewesen sein könnte“. Kommandant Grünauer habe in der abgebrannten Scheune zwar Gasflaschen gesehen, könne dadurch nach eigenen Angaben aber ebenfalls keine Ursache für das Feuer herleiten.

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